Griechenlandreise Seite 10
die letzten Tage vor dem Einschiffen
Mykenische Brücke ...
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...über ein ausgetrocknetes Bachbett.  
Wer hat wohl diese mehrere Tonnen schweren Steine bearbeitet, und wer hat sie so perfekt aufgeschichtet?  
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Ich bin mit dem Auto darüber gefahren: Sie hält!  
 
Müllhalden gehören auch zu Griechenland.    
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Petflaschen und Plastiktaschen liegen fast überall, leider oft an den schönsten Orten.  
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Der Biologe und Vogelkundler Hartmuth Heckenroth meint dazu, ..."aber dort blühen die schönsten Blumen und dort finde ich die meisten Nebelkrähen"....
Vor dem Einschiffen in Patras geniesse ich noch ein paar sonnige Tage in den  Dünen beim Küstenwald der Strofilia.  

Im Bild links die Aussicht vom Schlafsack aus durch die Tag und Nacht offene Hecktüre.    
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Ein grosser Schwirl lebt in diesem schrägen Baum und jeden Abend nach Sonnenuntergang begleitet mich sein durchdringendes "Knattern" in den Schlaf.   
Für mich ist es Musik.
Der Fluss bei Kalogria mündet wegen der Trockenheit bereits im April nicht ins Meer und bildet eine Brackwasser-Oase für viele Reptilien.  
 
Daneben ist unendlich viel Platz in den Dünen oder im Küstenwald zum campieren.
Derselbe Flusslauf am frühen Morgen.  
im Hintergrund die "Riesenbroccoli*)" des Küstenwaldes von Strofilia.  
Das nächste Mal werde ich dieses Gewässer mit einem Minischlauchboot befahren. Denn die Ufer sind zu dicht bewachsen, als dass man ans Wasser ran kommt.  
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-*) Wortschöpfung vom WOMO-Schulz
Foto A. Bischof
Da läuft, als ich so vor mich hindöse, eine gut halbmetergrosse Smaragdeideches vorüber.  
Sie nickt mir zu: 
Komm bald wieder!
Am letzten Tag läuft doch zu meiner grossen Freude tatsächlich eine Breitrandschildkröte an meinem Tisch vorbei.  
Die vollgesogenen Zecken, die interessanterweise auf dem hinteren Panzerrand sitzen, entferne ich - nach dem Fototermin - mit der Zeckenzange.
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Adieu mein kleiner Gardeoffizier, 
adieu ....! 
  
Auf dem Weg zum Fährhafen nach Patras  führt die Strasse durch blühende Jasminsträucher, Oleander- und Ginsterbüsche.  
Ein Blütenmeer in weiss, rosa  und gelb.  
Von einem alten Mann am Strassenrand kaufe ich 8 kg baumfrische Orangen für 1000 Drachmen (2.50 Euro) und er schenkt mir noch drei dazu.  
Danke!  Efcharistó!
 
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