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Griechenland    9. Mai - 5. Juni 2009
ein Reisebilderbuch
Seite 8
Go West, Go Igoumenitsa

  
Raupengespinnst des "Pinien-Prozessionsspinners" (Thaumetopoeta pityocampa) am Katarapass. Die Haare der Raupen lösen sich leicht ab, werden mit dem Wind verfrachtet und können bei Kontakt mit der menschlichen Haut unangenehme Reizungen oder Entzündungen hervorrufen. Dadurch können grössere an solche Raupengesellschaften angrenzende Gebiete für Weidevieh unzugänglich werden. (Kosmos Naturreiseführer ISBN 3-440-08476-0)   
Nach Westen führt der Weg unter oder über den Katarapass. Ich habe die nun verkehrsfreie Strasse über den Pass gewählt. 
 
 
Weil ich wieder mal einen Sonnenuntergang am Meer erleben wollte, sucht ich mir ein entsprechendes Plätzchen, fand schliesslich in der Nähe des Hafens nichts und schlug mein Zelt deshalb in einem verlassenen Steinbruch auf. 
 
 
Die Aussicht übers Meer am Abend nach Westen war trotzdem oder gerade deswegen toll.  

Abends, wenn ich mein Zelt aufgeschlagen und eingerichtet habe, wenn ich gegessen habe und das Geschirr wieder sauber ist, gehe ich gerne in der Abenddämmerung etwas spazieren. Das Licht ist dann besonders schön und im Gegensatz zur Morgendämmerung, breitet sich in mir eine innere Ruhe aus. Die Freude auf den Schlaf. 

  
.... und der Sonnenuntergang ebenfalls. Dieses Licht gibt's nur in Griechenland. 
 
 
Einen idealen Strand für Individualisten bei Sivota... für nächstes Jahr vorgemerkt. 
Bei Igoumenitsa, wo viele Camper auf die Fähre warten. 
 
 
Sumpflandschaft bei Igoumenitsa. Hier kann man Reiher, einzelne Pelikane und Sumpfschildkröten beobachten. 
 
 
Von meinem letzten Übernachtungsplatz aus, die vielen Lichter an der neuen Egnatis DOS, der Autobahn nach Thessaloniki. Vorn die neue Hafenanlage.  
Unglaublich wie elektrische Energie in Griechenland verschwendet wird. Selbst in abgelegenen Ortschaften brennen die ganze Nacht die Lampen am verlassenen Stränden. 
 
 
Endlich! das Warten hat ein Ende. Die Fähre dreht pünktlich um 09:00 ab, um rückwärts am Kai festzumachen....  Es geht heimwärts.  
 
Auf dem Campingdeck habe ich wie vor zwei Jahren wieder "meinen" Sonderling getroffen, der auf mein Luxusdachzelt echt neidisch ist.  
Ist kein Witz: So schläft der mehrere Nächte auf Deck. Im Auto hat er noch ein Fahrrad und einen grossen braven Hund. Wir haben uns gut verstanden und stundenlang angeregt unterhalten. 
Ende
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