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Es war schon lange mein Wunsch, mal den Pilion zu erkunden. Man hört so viele Leute davon schwärmen. Und tatsächlich, diese gebirgige Gegend ist etwas Besonderes. Wegen der Ostwinde, die vom Meer her feuchte Luftmassen heranbringen, ist ein Teil des Pilion von Tannen- Buchen- Kastanien- und Platanenwäldern wie ein Urwald überwachsen und..... ![]() ![]()
Ich hatte schon alles zusammengeräumt und machte noch einen Rundgang in der Bucht, da sehe ich aufrecht stehende Glockenblumen an der Felswand. Rasch den "Schönfelder" aufgeschlagen und die Blume bestimmt: "Gekrümmte Glockenblume" (Campanula incurva). Kommt überwiegend in Gebirgen Ost-Griechenlands vor. Warum sie "Gekrümmte" heisst, ist mir rätselhaft; ich würde sie die "Aufrechtstehende" nennen.
Nach der fast unheimlichen Felsenbucht konnte ich mich am menschenleeren Strand von Theotokou erholen. Diese Bucht ist zwar auch klein, dafür aber hell und sonnig. Eine Steinkapelle steht dort und davor wächst "Griechischer Salbei" und viele andere duftende Kräuter. Nachmittags kommen Griechen, baden im Meer und sonnen sich am Kiesstrand. Eine ältere Frau geht an den Felsen vorbei und sammelt mit Kennerblick Kräuter in eine alte Plastiktasche.
Nahaufnahme des "Griechischen Salbeis" (Salvia fruticosa).
Detail über dem Eingang der Kapelle
Einige Meter neben der Kapelle fand ich, wie oft in Griechenland, antike Ruinen. Die Kirche wählt oft solche Stätten für ihre Kapellen. Zu meiner Überraschung finde ich im Gebüsch ein Mosaik am Boden. Ich hole Besen, um das Mosaik freizufegen und und Wasser, damit es fürs Bild glänzt.
Sonnenaufgang am 28. Mai in der Bucht bei Theotokou um 05:22. Sonnenuntergänge sieht man an der Ostküste leider nicht.
Bei ruhiger See lassen Bauern ihre Boote ins Wasser.
Auf der Fahrt der Westküste entlang Richtung Volos, entdecke ich immer wieder einsame Meeresbuchten, die zum Baden oder zu einer Rast einladen.
Kaum zu glauben, dass es noch solche einsame Strände gibt. Die Zufahrt ist allerdings nicht für grossse Wohnmobile geeignet.
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