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Griechenland 9. Mai - 5. Juni 2009
ein Reisebilderbuch
Seite 4   Olympregion

Während Bernd seine 3. Naturexkusion leitet, treibe ich mich am Olymp und im Piniosdelta herum. Wie es an der Exkursion zuging, steht  hier (pdf) 
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In der Olympregion kann ich wochenlang verweilen. Flora und Fauna ist extrem vielfältig, und weil in dieser Gegend die Pflanzen nur relativ kurze Zeit blühen, findet man fast jede Woche neue Blumen.  
Obwohl fast alle Orchideen, speziell die Knabenkräuter und Wildtulpen, wegen der anhaltenden Trockenheit dieses Jahr leider schon verblüht waren, fand ich in der Vithos-Schlucht unterhalb der Stavroshütte noch diese "Gehörnte Ragwurz" Ophrys cornuta.  

 
Zungenstendel. (der Lockerblütige?). Diese Orchideenart fand ich in grösserer Anzahl. Vermutlich überstehen sie trockene Zeiten besser als andere Orchideen. 
 
 
"Saat Siegwurz" (Gladiolus italicus)   
Im Vergleich zu unseren Garten-Gladiolen eine zierliche Pflanze. Man findet sie im ganzen Mittelmeerraum.   

Die darf natürlich nicht fehlen: Heldreichs Jankaea (Jankaea heldreichii). Im Mai voll in Blüte.   
Endemisch auf dem Olymp, aber nur in wenigen Schluchten vorkommend. Sie gehört zu den seltensten Kostbarkeiten der griechischen Flora.    
(Pflanzen Griechenlands von Ewald Kajan, sehr empfehlenswert: ISBN 3-930167-53-0)   
An diesem Stängel zählte ich 10 Blüten der Gehörnten Ragwurz. (teilweise bereits verblüht).   
Gut getarnt inmitten verdorrter Zweige, wäre ich fast daran vorbeigelaufen.    
Fundort Vithos-Schlucht bei der "Guido-Kurve". 
 
 
Wenn's dieses Jahr schon fast keine blühenden Orchideen mehr gab, fand ich dafür einige schöne Reptilien., wie diese Testudo hermanni boettgeri....   

  
... oder diesen Scheltopusik (Ophisaurus apodus) Da hatte ich Schwein, denn meist ist er weg, wenn ich abdrücken will. 
 
 
Eine Breitrandschildkröte (Testudo marginata) auf der Höhe der Stavroshütte. So wie ihr Panzer aussieht, hat sie sicher schon viel erlebt. 
 
 
... wenige 100 m  daneben eine Marginata und eine Boettgeri. So ein Pärchen sieht man nicht alle Tage. 
 
 
Blut Storchschnabel (Geranium sanguineum L.) Blätter und Stengel verfärben sich im Herbst blutrot, daher der Name (Buch von Ewald Kajan S. 124) 

  
Weiche Silberscharte / Bisamdistel / Spinnweben-Silberscharte (Jurinea mollis).   
Die Mittelmeerflora ist einmalig schön. 
 
 
Einsam stehende Kapelle mit originellem Steinplattendach bei Anatoli.  
(Lieber Erwin Siegfried:   Kennst du diese auch?) 
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