Griechenland
9. Mai - 5. Juni 2009
ein Reisebilderbuch
Seite 1 Helena-Orchidee
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In
diesem Jahr wollte ich mir den Wunsch erfüllen, die Helena Orchidee
(Ophrys helenae) zu finden.
Da diese in der
Gegend um Ioannina zu finden sei , führte mich der Weg von Igoumenitsa,
wo ich abends 20:30 an Land ging, auf der neuen Egnatia Odos direkt nach
Ioannina.
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Anschliessend war der Besuch
bei Bernd auf der Schildkrötenpflegestation geplant, wobei ich jedes
Jahr bevor ich zu Bernd hinauffahre, eine Nacht im Piniosdelta verbringe.
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Je nach Lust, Laune und Gelegenheit
wollte ich dann mal über Kókkino Neró (Rotes Wasser)
auf die Pilion Halbinsel fahren, die ich noch nicht kannte.
Zuerst suchte ich westlich von Ioannina
eine ganze Weile vergeblich nach der Helena-Orchidee und wollte schon weitergehen,
obwohl ein Orchideenkenner die Gesuchte hier gesehen hatte. Plötzlich
entdeckte ich zu meiner hellen Freude in einer sonnendurchfuteten Blumenwiese
die Gesuchte. Unwillkürlich entfuhr mir ein Freudenschrei.
Dr. Helmuth Zelesny schreibt in seiner Orchideenseite:
Ophrys helenae ist
etwas ganz Besonderes. Sie ist unverwechselbar, denn es ist die einzige
Ragwurz, der das für diese Gattung so charakteristische Mal gänzlich
fehlt. Als hätte jemand vergessen, es aufzumalen.
Mehr dazu hier.
Dann machte ich mich auf der neuen Autobahn auf den Weg
Richtung Katarapass.
Inzwischen wird Ioannina
weiträumig umfahren, aber da ich auf der Orchideensuche bereits südwestlich
der Stadt war, verzichtete ich auf die Umfahrung und benützte die
alte, nun verkehrsfreie Strasse hinauf zum Katara-Pass, dem Schrecklichen.
Aber der war nicht mehr da!
Als ich mich schon wunderte,
wann der Pass nun endlich käme, sah ich bereits in der Ferne die Felstürme
der Meteora-Klöster. Der Pass wurde mit dem Bau der neuen Autobahn
untertunnelt.
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