home 

 
Griechenland    9. Mai - 5. Juni 2009
ein Reisebilderbuch
Seite 1  Helena-Orchidee

In diesem Jahr wollte ich mir den Wunsch erfüllen, die Helena Orchidee (Ophrys helenae) zu finden.     
Da diese in der Gegend um Ioannina zu finden sei , führte mich der Weg von Igoumenitsa, wo ich abends 20:30 an Land ging, auf der neuen Egnatia Odos direkt nach Ioannina.     
***
Anschliessend war der Besuch bei Bernd auf der Schildkrötenpflegestation geplant, wobei ich jedes Jahr bevor ich zu Bernd hinauffahre, eine Nacht im Piniosdelta verbringe.    
***
Je nach Lust, Laune und Gelegenheit wollte ich dann mal über Kókkino Neró (Rotes Wasser) auf die Pilion Halbinsel fahren, die ich noch nicht kannte. 
 
Zuerst suchte ich westlich von Ioannina eine ganze Weile vergeblich nach der Helena-Orchidee und wollte schon weitergehen, obwohl ein Orchideenkenner die Gesuchte hier gesehen hatte.  Plötzlich entdeckte ich zu meiner hellen Freude in einer sonnendurchfuteten Blumenwiese die Gesuchte. Unwillkürlich entfuhr mir ein Freudenschrei.  
 
  
Dr. Helmuth Zelesny schreibt in seiner Orchideenseite:  
 
Ophrys helenae ist etwas ganz Besonderes. Sie ist unverwechselbar, denn es ist die einzige Ragwurz, der das für diese Gattung so charakteristische Mal gänzlich fehlt. Als hätte jemand vergessen, es aufzumalen.  Mehr dazu hier. 
 
 
Dann machte ich mich auf der neuen Autobahn auf den Weg Richtung Katarapass.    
 
Inzwischen wird Ioannina weiträumig umfahren, aber da ich auf der Orchideensuche bereits südwestlich der Stadt war, verzichtete ich auf die Umfahrung und benützte die alte, nun verkehrsfreie Strasse hinauf zum Katara-Pass, dem Schrecklichen. Aber der war nicht mehr da!  
Als ich mich schon wunderte, wann der Pass nun endlich käme, sah ich bereits in der Ferne die Felstürme der Meteora-Klöster. Der Pass wurde mit dem Bau der neuen Autobahn untertunnelt.  
 weiter zu Seite 2