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Griechenland Mai 2008
Ein Bilderbuch 
Seite 1
30. April bis 2. Mai
Weil ich keinen neuen Reisebericht mehr schreiben will, zeige ich nur einige Bilder von meiner Griechenlandreise 2008. Die meisten Bilder sind Ausschnitte und stark komprimiert. Der Einfachheit halber in chronologisch geordnet. Wer mehr wissen möchte, darf mich fragen. 
1. Mai 2008 
Fast jedes Jahr wenn ich Ende April in Igoumenitsa oder Patras an Land gehe, scheint die Frühlingssonne und blüht gelb das strauchige Brandkraut. Das erste Bild ist dann meist die Hafenmole mit der Fähre im Hintergrund. Ich bin in Griechenland! 
***
H/S/F  Pasiphae Pallas: 
Länge: 200 m;   Breite: 25.8 m;   Passagiere: 1'500;   Betten: 700;   PKW: 819. 
Fahrzeiten: Venedig - Igoumentisa 21 Stunden;  Venedig - Patras 29 Stunden. 
1. Mai 2008 
Nach endloser Kurbelei erreiche ich mittags am 1. Mai den berüchtigten Katára-Pass (Katara: der verfluchte). Die Strecke über Ioánnina ist interessant, aber sie will kein Ende nehmen. 
Wer es nicht eilig hat, der findet in Ioánnina und in den abwechslungsreichen Geländekammern auf dieser Transitstrecke viel Schönes. 
Manchmal liegt Ende April noch Schnee hier oben. Im Winter sind Schneehöhen von über 3 m und Temperaturen um minus 20º C üblich. Aber knapp unterhalb des Passes finde ich auf dem Rückweg am 23. Mai Wildtulpen und Orchideen, die aber Ende Mai bereits verblüht sind. 
1. Mai 2008 
Schon nach kurzer Zeit sehe ich grüne Wälder, blühende Wiesen und im Hintergrund die markanten Felsen der Metéora-Klöster.  
Der Name „Metéora“ leitet sich ab von „meteorizo“, was so viel wie „in der Luft schwebend“ bedeutet. (Meteorologie: Wetterkunde) 
1. Mai 2008 
Wie geplant, bin ich abends in meinem kleinen Paradies, im Piniósdelta, um hier wie fast jedes Jahr meine erste Nacht zu verbringen. In der Abendsonne läuft noch eine Schildkröte über den Weg. 
Alles ist gut. 
2. Mai 2008 
Morgens weckt mich die Sonne. Zeit für's Frühstück und um den Schlafsack zu lüften. Schildkröten muss ich hier keine suchen, kann einfach nur warten, bis sie vorbeilaufen. 
2. Mai 2008 
Wenige Schritte nebenan liegt ein idyllischer Weiher. Leider sehe ich nur wenige Vögel, weil die Griechen alles abknallen. Aber Sumpfschildkröten leben viele darin und es ist schön ihnen beim Sonnenbaden auf dem Totholz zuzusehen. 
2. Mai 2008 
....und gleich daneben tummeln sich viele Eidechsen.  
Sandottern finde ich keine, obwohl einige hier leben, aber diese muss mir jeweils Bernd zeigen; ich alleine entdecke sie nie. 
2. Mai 2008 
Der weisse Affodill, eine typische mediterrane Pflanze, (man nennt sie auch "die Lilie am Mittelmeer") ist für mich ein Anzeiger wie weit die Natur Anfang Mai im Delta ist. Dieses Jahr sind bis auf einige Wenige bereits alle verblüht. Obige Pflanze machte mir noch die Freude sie im Bild festzuhalten. 
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