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Wildpferde in Griechenland
 
"Neben dem Fluss Axios, zwischen Büschen und Lichtungen erwartet uns ein Bild von seltener Schönheit.   
Pferdeherden, die keiner bekannten Rasse angehören, leben frei am Flussufer.  
Nach der Anwendung von Maschinen in der Landwirtschaft waren diese Pferde überflüssig und wurden auf den nicht bewirtschafteten Feldern freigelassen. Mit der Zeit bildeten sich Herden und fanden Nahrung und Zuflucht auf den Wiesen des Axiosdeltas." 
Zitat aus dem Buch "ecotourism GREECE" 2004.  
ISBN 960-6600-07-6

Das Axiósdelta liegt südlich von Thessaloniki und bildet zusammen mit den Nachbarflüssen Loudías und Aliákmonas eine Fläche von ca. 250 km2.  
Wenn eine Herde Wildpferde vorbeidonnert, bleibt man wie gelähmt stehen und kommt meist zu spät, ein Foto zu schiessen. 
Dieses und das obere Bild machte ich während einer Naturexkursion mit  
Bernd Pitzer mit einer alten Kamera ohne Zoom.  Bernd zeigte mir zum erstenmal dieses Naturschauspiel am Axios. 
Stute mit Fohlen im Delta.  
Diesmal konnte ich die argwöhnischen Tiere mit meiner neuen Kamera mit Zoom besser heranholen und fotografieren. 
Im Frühling sind die Pferde wohlgenährt, aber gegen Ende Winter magern sie gewaltig ab.  
"Das Klima Am Axios ist alles andere als mediterran mild.  
Häufig weht im Tal des Axios der Vardaris, ein kalter Wind aus nordwestlicher Richtung, der mit Windstärke 8 ca. vierzig Tage im Jahr durch die Gegend fegt. 
Unter seinem Einfluss fällt die Temperatur rapide, die Feuchtigkeit wird weggeblasen, der Nebel löst sich auf, und die Atmosphäre wird gereinigt." 
(aus dem Buch "ecotourism GREECE") 
Das wachsamste Tier ist eine Stute (Pferd in der Mitte).  
Sie spitzt die Ohren und beobachtet mich misstrauisch aus sicherer Distanz. 
Eine Aufnahme vom Piniosdelta, das zwischen dem Ossagebirge und dem Olymp liegt.   
Weil der geschützte Teil dieses Deltas wesentlich kleiner, als das  Axiosdelta ist, kommt man viel näher an die Pferde heran.  
Auch hier ist es die Leitstute, (Pferd in der Mitte) die mich scharf beobachtet und kontrolliert. 
Rechts im Bild wieder wachsame Leitstute. 
Da sind wir beide erschrocken, als wir uns hinter einem Gebüsch begegneten. 
Kaum hatte ich abgedrückt, galoppierte das Pferd davon. 
Eines meiner schönsten Pferdebilder vom Piniosdelta.
Der Esel, der zur Gruppe gehört, trabte aussen um den See herum. 
Leider fehlt ihm ein halbes Ohr.
(Ich war's nicht) 
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