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Im Mai blühen am Olymp die Orchideen.
Oft wechselt die Blütenpracht jede Woche
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"Mit erlesenen Düften und raffinierter Mimikry locken Orchideen ihre Bestäuber an, ohne ihnen eine Belohnung in Form von Nektar zu offerieren.  
Eine besonders aufreizende Art von Mimikry betreiben die sogenannten Sexualtäuschblumen unter den Orchideen. Deren Blütenlippen ahmen den Hinterleib von Insektenweibchen nach, was für die männlichen Individuen der imitierten Art ein unwiderstehliches Signal ist.  
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Ihre fast magische Anziehungskraft verdanken die Sexualtäuschblumen allerdings erst in zweiter Linie ihrem Aussehen.  
Als Hauptattraktion dient ihnen ihr Duft. Sie imitieren in perfekter Weise die Sexuallockstoffe bestimmter Insektenweibchen."  
Auszug aus der NZZ  von Andres Jordi www.nzz.ch 

Hier einige Bilder von Ragwurz-Orchideen am Olymp
Die Griechen nennen sie Bienchen, weil sie oft eine bestimmte Bienenart imitieren.
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Weil ich nicht alle Namen der Orchideen kenne,
hat sie mir Werner Zuppinger liebenswürdigerweise aufgeschrieben.
herzlichen Dank Werner!
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Busen-Ragwurz (Ophrys mammosa) 
Gehörnte-Ragwurz (Ophrys oestrifera) 
Gehörnte-Ragwurz (Ophrys oestrifera) mit Blütenstaub bedeckt 

Busen-Ragwurz (Ophrys Mammosa)
Hellmut Baumann schreibt in seinem Buch:  
"Die griechische Pflanzenwelt in Mythos, Kunst und Literatur"    
ISBN 3-7774-6100-8  

"In der Medizin wurde den Orchideen aphrodisische Wirkung zugeschrieben, die gemäss der Signaturlehre der Alten in der meist hodenähnlichen Gestalt der Knollen begründet war. Die tatsächliche Heilwirkung ist die eines gut verdaulichen Diätmehls, das noch heute im ganzen Orient als "Salep" aus den stärkereichen Rhizomen gewonnen wird.  
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Dioskurides hat mit seiner guten Beobachtungsgabe die beiden Knollen der Ragwurzarten nach Grösse unterschieden.  
Die grossen Knollen, von Männern verzehrt, bewirken nach seiner Lehre die Geburt von Knaben, und die kleinen, von Frauen genossen, die Geburt von Mädchen."

 
Es folgen Bilder von Knabenkräutern, die in rot, gelb oder weiss vorkommen.  
Das Affenknabenkraut zeigt viele kleine Männchen, die manchmal wie Äffchen oder mit den spitzen Ohren wie Teufelchen aussehen.
Affen-Knabenkraut (Orchis simia 
Affen-Knabenkraut (Orchis simia) 
Affen-Knabenkraut (Orchis simia 
Vierpunkt-Knabenkraut (orchis quadripunctata 
Kleines Knabenkraut (Orchis morio) var. alba  
Schmetterlings-Knabenkraut (Orchis papilionacea)  
Dreizähniges Knabenkraut (Orchis tridentata 
Dreizähniges Knabenkraut (Orchis tridentata 
Provence-Knabenkraut (Orchis provincialis) 
Wenigblütiges Knabenkraut (Orchis pauciflora) selten 
Sumpf-Knabenkraut (Orchis palustris) im Piniosdelta 
Schmetterlings- Knabenkraut (Orchis papilionacea)  
Pflugschar-Zungenstendel (Serapias vomeracea) 
Violetter Dingel (Limodorum abortivum)
Zum Schluss noch der 60 cm hohe Dingel, 
den ich am westlichen Aufstieg zum Katarapass gefunden habe. 
Ein deutsches Paar, das sich als Orchideenkenner entpuppte, zeigte ihn mir. 
Sein lateinischer Name Limodorum stammt aus dem Griechischen und bedeutet "Wiesengeschenk".
 
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