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Nah bei der Natur.
2007 mit dem neuen
Dachzelt in Griechenland.
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Auf den Rat eines
Berliner Campers, den ich 2006 auf der Peloponnes traf, mir doch ein Dachzelt
anzuschaffen, informierte ich mich im Internet bei ProCamp.
Dort wurde ich fachlich
beraten und der Kauf kam rasch zustande.
Bei der Montage
und der Instruktion verschwieg mir Sonja Stella jedoch, dass man mit angelegter
Leiter nicht wegfahren soll. Weiter durfte ich später selbst herausfinden,
dass man beim Modell Columbus sogar im Dachzelt stehen kann, wenn der hintere
Eingang oben offen ist. Sind zwar Kleinigkeiten, aber nicht unwichtig.
Siehe hier |
Mit "Camping on
Bord" ist die Überfahrt sehr angenehm, hat man doch jederzeit Zugang
zum Fahrzeug. Duschen und alles andere an Bord ist frei benutzbar.
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Minoan Lines: Venedig-Igoumentisa
ca. 24 h / Venedig-Patras ca. 30 h.
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Meine Frühstücksutensilien
nahm ich nach oben aufs Sonnendeck und konnte in aller Ruhe in der Morgensonne
meinen Hunger stillen. Heissen Kaffee dazu gab's an der Deckbar. Mit drei
Euro die Tasse jedoch unverschämt teuer. |
Mein erster Übernachtungsplatz
mit Dachzelt war auf einem einsamen Hügel über dem Prespa-See
in Nordwest-Griechenland an der Grenze zu Albanien.
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Dort blieb ich einige
Tage und konnte Fotos von brütenden Pelikanen machen. Natürlich
aus sicherer Distanz, um sie beim Brutgeschäft nicht zu stören.
Im riesigen Schilfgürtel am kleinen Prespasee brüten noch hunderte
Pelikane. Ausser im Donaudelta und bei Messolongi sind dies in Europa die
einzigen Brutplätze dieser von Aussterben bedrohten Vögel. |
Weiter ging's dann
nach Osten zum Kerkinisee in Nordgriechenland an der Grenze zu Bulgarien.
Dort suchte ich
einen einsamen Platz am Strimonas River.
(Bild vom Kajak
aus aufgenommen) |
Schliesslich campierte
ich wie schon in den vergangenen sechs Jahren auf dem Damm des Strimonas,
wo man freien Blick über See und Fluss mit seinen vielen Vogelarten
hat.
Der Flugverkehr
tausender Vögel ist oft atemberaubend und beginnt vor Sonnenaufgang.
Da bin ich in meinem Dachzelt "allzeit bereit" oder wie mal eine Fra zu
mir sagte: "Nah bei der Natur" |
Unterm Sonnenschirm,
der sturmsicher mit vorgespannten Bambusstäben in die Erde gedrückt
wird, konnte ich Vögel mit meinem Fernrohr beobachten.
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Bei geöffnetem
Schiebedach ist das darüber liegende Dachzelt ein richtiges Tropendach,
das als Sonnenschutz dient, und trotzdem Dieben keinen Zuriff ins Auto
gestattet. |
| Nicht immer scheint
die Sonne. Oft fegen urplötzlich heftige Gewitter von den Belesbergen
am Kerkinisee herunter. Dann muss ich mir rasch was basteln, um im
Trockenen meine Mahlzeit einnehmen zu können. |
Nach einer Woche
am Kerkinisee geht's wieder runter vom Damm.
.....Runter kommt
man immer!. |
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Mit meinem Dachzelt
geniesse ich fast grenzenlose Freiheit.
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Durch diesen mit
Schilf überwachsenen Weg kommt kein Wohnmobil durch.
Mit dem Dachzelt
hingegen schon, obwohl's manchmal am Lack oder unten unangenehm kratzt.
Besonders dann, wenn Disteln zu nahe, zu hoch oder mitten im Weg stehen. |
| Über Naturpisten
auf der Suche nach den Wildpferden im Axiosdelta (südlich von Thessaloniki),
wo ich oben im Dachzelt in Sichtweite der scheuen misstrauischen Pferde
die Nacht verbringen konnte. |
Ich hab's erwartet!
Mein Freund Bernd
überrascht mich im Piniosdelta mit seinem Buschtaxi - einem
Toyota Landcruiser BJ 45/heavy duty edition - mit einer Schildkröten-Exkursionsgruppe.
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Abends bin ich wieder
allein und kann mich am nächtlichen Froschkonzert und beim Morgengrauen
an den vielen Vogelstimmen freuen.
Moskitonetze an
den Eingängen (Standardzubehör) halten mir die Blutsauger fern. |
| Auf
der Suche nach einem Camp in den weiten Salzsteppen der Lagune von Messolongi.
(Westgriechenland, nördlich von Patras) |
Endlich habe ich
ein einsames Plätzchen gefunden. Nachts fahren lautlos die Fährschiffe
zwischen Patras und Venedig vorbei. Sie sehen wie beleuchtete riesige Tortenstücke
aus.
Eine immense Lichtverschmutzung.
Die Passagiere können deshalb die Milliarden funkelnder Sterne am
Nachthimmel nicht sehen.
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Mir aber leuchten
sie durchs offene Dachzelt-Fenster. |
Fast jeden Morgen
weckt mich die Sonne, denn ich richte das Auto möglichst so, dass
die ersten Sonnenstrahlen das Zelt rasch aufwärmen können.
Dann singe ich das
Lied von Nana Mouskouri:
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"
Guten Morgen Sonnenschein!
Diese
Nacht blieb dir verborgen,
doch
du darfst nicht traurig sein.
Guten
Morgen, Sonnenschein.
Nein
du darfst nicht traurig sein ......" |
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„Wenn Eos
ihre Rosenfinger unerbittlich über den Horizont streckt,
der daraufhin in
Safranfarben erstrahlt, und Helios seine
feurigen Rosse anschirrt....
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"...morgens allein
am Meer."
Tiere und Pflanzen
suchen, beobachten und fotografieren. Lesen, träumen und abends barfuss
im warmen Sand der Brandung entlang wandern....
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Jeder sucht das
Glück auf seine Weise. |
Am Golf von Amvrakikós
in Westgriechenland fand ich einen einsamen Vogel-Beobachtungsstand. Ideal
für mich, um dort einige Tage zu bleiben. Proviant und Wasser habe
ich immer für einige Wochen dabei.
Und mein Dachzelt
auch. |
.... es braucht nicht viel,
um glücklich zu sein ....
(Bild im Piniosdelta)
Mit Dachzelt COLUMBUS
zu reisen, macht Freude.
***
Herzliche Grüsse
an Sonja Stella und HansPeter Fuhrer
ProCamp
CH-8620 Wetzikon.
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weiter
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Nachtrag.
Und das
auch noch:
Anfang
Juni 2009 kommt doch ein Mann auf mich zu, als ich in Igoumenitsa auf die
Fähre warte, und fragt mich lächelnd, ob ich ihn noch kenne.
Es war der Berliner Camper, der mir von drei Jahren riet, ein Dachzelt
anzuschaffen. Er und seine charmante Frau haben sich nun mein Zelt von
aussen und innen angeschaut und waren begeistert. |
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