Pylos, mein Pylos!

Silvia Eggenberger schrieb mir den Namen dieses Ortes vor 6 Jahren auf einen Zettel. Dort sei es schön. Heute ist Pylos für mich einer der schönsten Orte in Griechenland.  
Der Platz im Zentrum mit den vielen Tischen unter jahrhunderten Bäumen ist einmalig. Die Lykoudis-Platane soll über 200 Jahre alt sein. Rings um den Platz findet man Geschäfte, in denen man alles Notwendige Kaufen kann.  
Ich ergänze jeweils dort meine Campingausrüstung, kaufe Sonnenhut, Früchte, Bücher und Landkarten. Sogar eine kleine Griechenfahne, ein Sommerhemd und ein Pyjama habe ich erworben und dieses Jahr habe ich mir die Haare waschen und schneiden lassen. Inklusive Bart und Augenbrauen für 10 Euro. Und das Allerschönste: in der Nähe leben Chamäleons!  
Nirgends habe ich ein Bild von der Platía gefunden. Es ist auch gar nicht so einfach den Platz zu fotografieren, aber ich hab's versucht. 
 
Die Platía in Pylos wirkt vom Hafen aus zwar recht unscheinbar, aber es stehen insgesamt 19 Bäume dort, die für 8 Gartenrestaurants mit bis zu je 70 Tischen Schatten spenden. Ich hab's gezählt! 
 
Jede MengeTische unter der riesigen Platane  
Die Tische der verschiedenen Gartenrestaurants stehen dicht nebeneinander.  
unter den Bäumen ist es auch im heissen Sommer sehr angenehm.  
Am Hafen sitze ich gern im  aetos (Adler) bei Meze und Ouzo und lasse die Zeit das tun, was sie sowieso tut: vorbeigehen.  
Sfaktiría bei Sonnenaufgang. Die Felseninsel, die die Bucht von Pylos (Navarino) vor der stürmischen See schützt  
Das riesige Fort Neokastro. Wechselnd beherrscht von Osmanen und Veneziern. 
.... am kleinen Hafen von Pylos.
Ab und zu kommt ein kleines Kreuzfahrtschiff an (grosse haben keinen Platz), und dann schlendern locker gekleidete Touristen zur Platía und kehren dann mit gefüllten Tragtaschen wieder zum Schiff zurück.  
Auch Reisecars von Studiosos-Reisen parken oft am Hafen und ich schaue dann den Griechenlandfreunden gerne zu, wie sie vielleicht einen Ouzo trinken oder in eine der Tavernen am Hafen einkehren.  
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Ein weiterer Grund, warum es sich am Hafen von Pylos so trefflich träumen lässt:  In Pylos gibt's keine Disco oder andere Vergnügungseinrichtungen. 
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