
| Weil durch das Abholzen der Wälder
die Humusdecke von den Hängen heruntergeschwemmt wurde, besteht die
innere Mani nur noch aus kahlen Bergen. Ausschliesslich Frauen schleppten
im Laufe von Jahrunderten mühsam die Erde wieder hinauf und sicherten
sie mit tausenden Terrassenmauern, um hier bis zum 2. Weltkrieg Korn anzubauen.
Die manotische Frau war ein Arbeitstier, das "wichtigste Haustier". (von Hellut Loos "Durch die wilde Mani") Heute leben in einsamen Ortschaften zum Teil nur noch 5 Menschen. |
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Die tausendjährige Agios
Stratigos, die Kirche des "Heiligen Generals"
(Im Westen nennt man ihn "Erzengel Michael"), sieht mit ihrem Steinplattendach aus, wie aus dem Boden gewachsen und steht in einsamer Gegend. |
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Kurz nach der "Erzengelkirche" finde ich mit Jannis Ammon, den ich begleiten durfte, neben dem steinigen Weg nach Pepo diese weisse Feldlilie. Weiter oben fanden wir dann noch Weitere. |
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Das kleine fast ausgestorbene Manidorf Pepo inmitten karger Berge ist nur zu Fuss oder auf einer nicht ungefährlichen Schotterpiste zu erreichen. |
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Nur vor wenigen Stunden gefangene Fische
im einsamen Seeräubernest Porto Kagio am Ende der Welt, dem
südlichsten Festlandzipfel Europas.
Es gibt auf der Mani nicht nur graue Steinruinen und karge Berge. Wenn man weiss wo, werden auch köstliche Gerichte aufgetischt. Auch das gehört zur Mani. - Bild: Jannis Ammon |