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Kronenanemone
*** Weil die Natur dieses Jahr wegen des nassen Frühlings in Griechenland um drei Wochen im Rückstand ist, blühen überall noch diese leuchtend roten Blumen. *** Auf meiner letztjährigen Reise fand ich keine, die waren bereits alle verblüht. |
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Distel
Griechenland, das Land der Disteln! Täglich finde ich unzählige Varianten dieser faszinierenden Gewächse. In verschiedenen Grössen und Farben und Formen. |
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Olymp, der Sitz der Götter
Narzissenfeld in einen trocken gelegten See bei Kalipefki: Dichternarzisse Narcissus poeticus L. *** Vor einer Woche blühte keine Einzige und wir dachten, sie seien wegen des Kälteeinbruchs im April alle erfroren. Doch heute, zwei Wochen später sind alle voll erblüht. Wegen des kalten Aprils liegt auch noch ungewöhnlich viel Schnee auf dem Olymp. Der Besuch der blühenden Narzissen ist jedes Jahr ein Erlebnis. |
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Gespinnstnest der Prozessionsspinner-Raupen
*** Geschützt vor Fressfeinden ruhen hier tagsüber die Raupen. Zur Nahrungsaufnahme ziehen sie hintereinander wie in einer Prozession auf einen Zweig, dessen Nadeln sie meist völlig abfressen. (Krautzky, Reiseführer Natur) |
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Balkanzornnatter
Eine häufig anzutreffende harmlose Schlange. *** Diese kann ich gut fotografieren, da sie überfahren auf der Strasse liegt. |
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Mohnfeld
Dieses Jahr sehe ich blühende Mohnfelder wegen des kalten Frühlings erst Anfang Mai. *** Dafür blühen noch überall die prächtig leuchtenden Judasbäume. |
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Käfer auf Distel
*** Wie oben geschrieben, ist Griechenland das Land der Disteln. Mich fasziniert die Vielfalt und die Formen dieser stachlig-schönen Pflanzen. Fundort: Cap Tenaro |
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Hier lag im Herbst ein Kuh, erklärte Bernd
*** Saubere Arbeit, muss ich zugeben. *** Dieses versteckte Plätzchen im Delta nennen wir "Elefantenfriedhof". :-) |
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Laubfrosch Hyla arborea
Erstmals in meinem Leben sehe ich einen! *** So bekannt der Name ist, so selten kann man ihn sehen. Hätte mich nicht Agnes Bischof (oder war es Bernd?) darauf aufmerksam gemacht, ich wäre an ihm vorbeigegangen. |
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Mauereidechse
Dieses scheue Reptil sonnt sich neben meinem Camp im Delta auf einem Baumstrunk. *** Habe Glück! Sie lässt sich fotografieren. |
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Kaum habe ich die Mauereidechse fotografiert, höre ich, wie Pferde
hinter mir durchs Wasser waten.
Hengste, Stuten und frischgeborene Fohlen leben hier frei im Delta. (Der zum Rudel gehörende Esel trabt vorsichtig aussen um den Teich herum.) *** Manchmal erschrecke ich ganz schön, wenn ein Pferdetrupp im Galopp plötzlich durch die Büsche prescht. |
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Berg-Milchstern Ornithogalum narbonense
*** Diese leuchtend weisse Blume finde ich täglich auf kargen Weiden und Felsfluren. |
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Rote Mittagsblume Carpobrotus acinaciformis.
*** Jedes Mal eine Freude, wenn ich blühende Mittagsblumen sehe! *** Um diese Jahreszeit blühen viele in Griechenland: Also viel Freude! |
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Auf der Halbinsel Metana sehe ich einen mir völlig unbekannten
Baum mit vielen dunkelroten Blüten.
*** Erst zu Hause kann mir Heidi Jost diese baumhohe Pflanze bestimmen: Rizinus Ricinus communis |
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Ab und zu fällt mir eine bescheidene, aber sehr schöne Blume
auf, die ich auch nicht kenne.
Die Blütenblätter mit rose Zungenblüten sind ca. 3 cm gross. *** Heidi Jost klärt mich auf: Roter Pippau Crepis rubra |
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Blütenteppich am Ossagebirge.
In Hintergrund verbranntes Buschwerk, aber in diesem duftenden Blütenmeer finden wir (Exkursion mit Bernd Pitzer) einige grosse schwarze Breitrandschildkröten. (Testudo marginata) |
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Diese Echsennatter liegt tot auf der Strasse.
Aussteigen, fotografieren! |
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Sandviper, (Hornotter) Vipera ammonodytes
*** Benny Trapp findet sie und legt sie mit Handschuhen und Schlangenfänger vorsichtig zum Fotografieren auf einen Stein. Diese kleine, (giftige, aber nicht angriffslustige) Schlange erkennt man unverwechselbar am Zickzackband und der aufgestülpten Nase. (Krautzky: Reiseführer Natur) |
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Riesen Smaragdeidechse
*** Oft entdecke ich diese scheuen Tiere Manchmal habe ich Glück und kann sie fotografieren. Jedes Mal ein Grund dass ich mich so richtig königlich freuen kann. *** Diese Tiere werden bis zu einem halben Meter gross. |
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Tamariske Tamarix parviflora DC.
*** Die unscheinbaren Sträucher blühen um diese Jahreszeit und legen mit ihren zarten Blüten einen märchenhaften zartrosa Schleier über weite Landstriche und Flussufer. |
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Wilder Rittersporn
Seltene Pflanze im östlichen Mittelmeergebiet. *** Iannis Ammon, der Basler Hobbyarchäologe, kennt auch alle Pflanzen. Er macht mich auf den wilden Rittersporn im Ausgrabungsgelände von Messene aufmerksam. *** Typisch seien die feingliedrigen Blätter unterhalb der Blüten und das leuchtende Blau, erklärt mir Iannis. |
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Und zuletzt noch dies: Griechen kommen von weit her, um diese Pflanze
zu sammeln.
Eine Pflanze, die ich letztes Jahr nicht bestimmen konnte. Fundort: Südküste der Halbinsel Methana *** Evangelos Parentis schrieb mir letztes Jahr: "Nach langen Befragungen in der Verwandtschaft und Nachbarschaft konnte mir keiner sagen, was das für eine Pflanze sein könnte. Bis ich auf einen Gewürzhändler in Athen gestoßen bin und er mir zu 99% garantierte, dass es eine verwandte Pflanzen von Oregano ist. Sie heisst auf Griechisch Thrupa." *** Peter Enz, Leiter des Botanischen Gartens der Universität Zürich schrieb mir: .....bei der von Ihnen gefundenen Pflanze handelt es sich zu 85% um den Oreganum onites, auch Kretischer oder Griechischer Origano oder Majoran genannt. <www.mountainvalleygrowers.com/origanum_onites.htm> |
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Morgens finde ich in den Dünen von Kalogria Millionen winziger
Mittelmeersandschnecken.
An Gräsern, in allen Ritzen und Spalten des Autos, der Behälter, Taschen und Schuhe. Ja sogar bis zu oberst ins Zelt sind sie im Morgentau gekrochen und haben sich dort regungslos festgeklebt. *** Nach über einem halben Jahr finde ich noch vier davon an meinem Auto ! *** Unglaublich aber wahr: Sie haben sich am Karosserieblech festgeklebt, sich vollständig ins Schneckenhäuschen zurückgezogen und den Eingang verschlossen. Als ich sie anfeuchte, kriechen sie heraus. Ich kann's nicht fassen: Sie leben! *** |
![]() Bild: www.metaldehyde.com
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Im Internet fand ich:
Mittelmeersandschnecken Theba pisana *** im "Trockenschlaf". Eine schlafähnliche. Ruhe mancher Tiere, die auf feuchte Luft angewiesen sind (z.B. Schnecken, Lurche, in Zeiten großer Trockenheit. |
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