Enzenau, die Perle am Etzel
Exkursion in das Hochmoor Enzenau mit Rosmarie Frey
organisiert durch 
PRO SENECTUTE KANTON SCHWYZ
 
Blick ins Hochmoor im Spätsommer. 
Einige Wochen später würden die Moorbirken goldenes Laub tragen.
Auf dem Weg vom Etzelpass zur Enzenau entdeckten wir den  
"Langstieligen Enzian"
Die Exkursionsgruppe beim Suchen, Schmecken, Riechen und  
Bestaunen der vier schmackhaften Beerenarten. 
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Rosmarie erklärte uns den Unterschied zwischen: 
Heidelbeere, Preiselbeere, Moor- oder Rauschbeere  und Moosbeere.
Winzig klein aber hochinteressant: 
Das Goldene Frauenhaarmoos. 
So wie es Rosmarie erklärte, werden wir es nie vergessen.
Der Faulbaum, ein typischer Vertreter im Moor. 
Die Rinde gibt einen leicht fauligen Geruch ab, woher der Faulbaum auch seinen Namen hat. 
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Der Faulbaum setzt beerenartige Steinfrüchte an, die zuerst grün, dann rot und im reifen Zustand blauschwarz sind. Ein charakteristisches Merkmal ist, dass die Früchte nicht gleichzeitig reifen und so neben schwarzen auch rote „Beeren“ wachsen.  
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Die Früchte können eine stark giftige Wirkung haben und sind dann besonders für kleine Kinder gefährlich.
Die einheimische Goldraute. 
Andere Namen dieser Heilpflanze: 
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Goldrute, Güldenwundkraut, Heidengoldkraut, Heidnischwundkraut, Machtheilkraut, St.Peterstab.
Eindrücklich erklärt uns Rosmarie, den überall im Moor anzutreffenden Sonnentau mit seinen glänzenden Leimtröpfchen, womit die Pflanze Insekten anlockt und dann verspeist. 
 
Der Weisswurz ist mit seinen leuchtend rotenen Beeren kaum zu übersehen. Er sei mit dem Salomonssiegel verwandt, erfuhren wir. 
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Im lichten, sonnigen Kahlschlag zeigte er sich uns in seiner Schönheit. 
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Alle Teile der Pflanze sind giftig, vor allem die Beeren, sie enthalten Saponine und andere Giftstoffe.
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Die Biologin Rosmarie Frey, man kennt sie auch als Bio-Rösli, weiss nicht nur alles übers Moor, sondern sie kann es auch derart gut vermitteln, dass man es behalten kann. 
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Danke! 
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