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Bild: Bernd Pitzer
Griechisches 
Wildtierpflegezentrum
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AETÓS-News 2008
Datum
Auszüge aus e-Mails    
Für weitere Informationen, bitte e-Mail an Bernd.
14. November 2008 
 
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Nebenan zwei Fotos, die das Auf- und Ab auf unserer Station wiedergeben. Der Riesenschmaus mit zwei Helfern hat viel Spass gemacht. Wir haben das Herbstgemüse aus unserem Garten geplündert, ein Huhn geschlachtet und einen Chinesischen Feuertopf gemacht - saulecker.  
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Das zweite Foto lässt unsere beinahe Hilflosigkeit erkennen. Die Thb 168, um deren Leben wir noch immer kämpfen, bekommt wieder eine Darmspülung. Der Darm ist völlig perforiert, und ich glaube auch er hat die Tätigkeit eingestellt. Das Tier frisst, setzt aber keinen Kot ab. Die Kloake ist permanent feucht und zum Teil blutverschmiert. Wir haben wenig Hoffnung. Nun steht die Thb im Haus auf der Ofenbank, die eigentlich Sophies Platz ist, und ist erstaunlich munter. Es ist immer wieder erstaunlich wie diese Tiergattung Schmerzen wegstecken kann. 
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Und nun noch ein künstlerischer Hinweis: Der Fotograf Markus Glettner war auf der Peloponnes und hat sehr eindrucksvolle Fotos nach dem Grossen Feuer gemacht, die am 27.11.08 auf einer Vernissage in Innsbruck zu sehen sind. Einen kleinen Einblich bekommt ihr unter: http://www.phosphor.at.tt/  Einen Teil des Erlöses verteilt Markus an kleine Tierschutzorganisationen, und wir sind dabei :-)) 
Gruss Bernd
3. November 2008 Wir waren heute Pilze sammeln - mit Erfolg :-))  Haben auf der Station alles stehen umd liegenlassen und haben uns davongestohlen. Das Wetter war grandios, und da haben wir einfach mal Sonntag gemacht.  
Die Herbststimmung im Ossa und am Olymp ist einfach toll. Bei 24°C, Sonnenschein und viel Wind, war die Luft voller tanzender bunter Blätter und die Wiesen bunt von Blumen - selbst einer Leopardnatter sind wir begegnet. Nun sitze ich hier am Laptop mit viel zu vollem Bauch. Das Pilzgericht war saulecker und ich konnte mich nicht zusammenreissen. Ich werde jetzt einen Schnaps trinken :-)) 
Bis bald, Gruss Bernd
26. Oktober 2008 Leider gibt es aus den Brandgebieten auf der Peloponnes schlechte Nachrichten.  
Ich hatte den Leuten vom Chamäleonprojekt auf der Peloponnes den Auftrag gegeben, einige adulte Marginatas für die Nachzucht einzusammeln. Da mein Nachzuchtstamm  
( 5 Weibchen 1 Männchen) viel zu klein ist.  
Leider wurden keine Tiere mehr gefunden. Dort gab es früher viele, kräftige Populationen. Das Wiederansiedeln von Nachzuchten wird also sehr langsam gehen. Ich muss 200 Jahre alt werden, um wirklich merklich was auszurichten. 
Grüsse aus dem Regen von Bernd.
16. Oktober 2008 .... es ist Zeit - leider habe ich im Augenblick wenig davon - für ein paar NEWS.  
Das Wetter ist seit fast zwei Wochen traumhaft, die Schildkröten fressen wie im Sommer, und am Montag flog Sabine, meine Helferin, nach hause. Für eine Woche muss ich mich hier alleine durchwurschteln. Dabei ist die Verabreichung von Propolis, über eine kurze Magensonde, alleine am schwierigsten. Die drei Marginata - Neuzugänge wehren sich besonders gegen diese Behandlung.  
Dazu kommt, dass sie stark wie Bullen sind. 
Es ist mit den Neuzugängen schon wieder eng in den Gehegen - wir müssen weiter ausbauen. Ich hoffe also auf handwerklich geschickte Helfer / innen für`s nächste Jahr.  
Gruss Bernd
28. September 2008 Das Wetter hatte sich vor zwei Wochen schlagartig geändert. Der Temperatursturz von 15° innerhalb weniger Stunden, erinnerte uns eher an den Winter als an Spätsommer. Heftige Regenfälle hielten uns von den Betonarbeiten ab. Der noch vor ein paar Tagen, steinharte völlig eingetrocknete Erdboden, weichte nach einigen Stunden auf, und es konnten noch einige Schildkröten schlüpfen.  
Die Babys, die an die Oberfläche kamen, waren total verschlammt. Ein Gesicht war nicht zu erkennen, und sie konnten weder Kopf noch Beine in den Panzer einziehen, da jegliche Öffnungen mit Schlamm verstopft waren. Ich konnte mir nicht erklären, wie die Tiere überhaupt atmen konnten, da der ganze Kopf ein Millimeter dicker Erdklumpen war. Mit Wattestäbchen und warmen Wasser ging es dann ins Vollbad. Dieses Jahr hatten es die Babys wirklich schwer, das Sonnenlicht zu erblicken. Zuerst vier Monate extreme Trockenheit, in denen viele Babys die harte Erdkruste nicht öffnen konnten, und jetzt der Regen.   
Gruss Bernd
9. September 2008 ..... das "Schlechte Wetter" hielt leider (Natur) oder zum Glück (Flieger) nicht lange an. Man kann es also keinem recht machen. Es hatte nur mal getröpfelt, es hat nicht ausgereicht, um den Boden zu benetzen.  
Inzwischen sind es vier Monate in denen es lediglich 3 X getröpfelt hat. Der Erdboden ist hart wie Beton, und wenn wir nicht ständig die Gehege bewässern würden, hätten die Schlüpflinge keine Chance aus dem Boden zukommen.  
In der Natur werden viele Kleine Schildkröten den Weg ans Licht nicht schaffen. Auch die Pflanzen haben sehr zu leiden. Die Maronen konnten sich nicht entwickeln, die Mandelbäume haben weder Frucht noch Blätter, und selbst viele Olivenbäume, die sonst alles wegstecken, verlieren die Blätter und die Früchte trocknen aus.  
Zum Glück hat der Olymp reichlich Wasser, und die Landwirtschaft hat hier keinen Grund zur Klage, aber die meisten Oliven- Maronen- und Mandelhaine sind nicht für eine künstliche Bewässerung hergerichtet. 
Gruss Bernd
14. August 2008 (ein Ausschnitt einer Mail an Katrin. Passt sicher in die News). 
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Deine Frage wegen der Mäuse und Ratten hatte ich nicht beantwortet. Für die Ratten musste ich leider Gift einsetzten. Wir fanden über 50 tote Tiere - ist das nicht unglaublich. Gegen die Mäuse habe ich eine recht schwache Lösung gefunden, sie mögen Hühnermist nicht. Also düngen wir verstärkt mit Hühnermist, dort wo sie auftauchen. Aber ich habe während des Kampfes eine für mich neue Erkenntnis gewonnen. Ich hatte aus feinem Maschendraht - 1X1cm Maschenweite - aus dem die geschlossenen oberen Schildkrötengehege sind, Körbe gebaut, die ich über die jungen Pflanzen stülpte, damit die Ratten nicht dran kamen. Die Pflanzen stellten unter diesem Gitter zum Teil ihr Wachstum ein, oder zumindest verkümmerten sie. Deswegen ist die Ernte schlecht und sehr spät. Die gleichen Beobachtungen machte ich mit Schildkröten. In den oberen vier geschlossenen Gehegen fressen die Tiere sehr schlecht und die Eigenabwehr verschlechtert sich. Sehr schwer verletzte Tiere stellten das Fressen sofort ein. Es muss da einen Zusammenhang geben. Es scheint, dass Tiere und Pflanzen sehr empfindlich auf das Leben im Faradayschen Käfig reagieren. Ich werde das Thema auch in die Aetos NEWS stellen. Ich kann mir vorstellen, dass so mancher Tierhalter seine Tiere unter solchem Gitter hält.  
Gruss Bernd 
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PS. Heute schlüpfen die ersten Nachzuchten :-)) 
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Wer's vergessen hat, was der Faradaysche Käfig ist, mehr hier 
11. August 2008 
Gestern wurde uns ein sehr, sehr schwerverletztes Thb Männchen gebracht.  
Das Tier wurde wahrscheinlich überfahren und stammt aus dem Randgebiet von Platamon. 
Viele Panzerteile der Thb waren abgebrochen, steckten im Muskelgewebe des rechten Vorderbeins und im Gewebe unter dem Panzer. Ein grosses Stück des Panzers mussten wir komplett operativ entfernen, da es nur noch mit dem Gewebe verbunden war. Hunderte von Fliegenmaden hatten sich bereits bis zu fünf Zentimeter tiefe Gänge in`s Fleisch gefressen.  
Auf dem Bild "Thb Maden entfernen" (Siehe hier 164 auf der Patenseite), sind das Panzerteil und einige Maden im Napf zu erkennen.  
Es ist unglaublich was Diese Tiere erleiden können.  
Mir viel ein riesen Stein vom Herzen, als ich das Tier am Morgen noch lebend vorfand. Ein Vollbad in Wasser mit Propolis und Glukose, soll den niederen Flüssigkeitshaushalt wieder stabilisieren. Wir können nur hoffen................! 
Gruss Bernd. 
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12. August 2008 
das Tier ist leider am Vormittag verstorben :-(( 
In den tiefen Gängen - bis zu 5 cm tief - die die Maden reingefressen haben, müssen noch jede Menge von diesen Plagegeistern gewesen sein. Ich hätte den Bauchpanzer öffnen müssen, um an die Maden zu kommen. Aber das hätte das Tier ohnehin nicht überlebt. Es war eben zu spät :-(( 
Traurige Grüsse von Bernd
6. August 2008 
... bin gestern Mittag zurückgekommen - bin noch immer beeindruckt von der unberührten Natur im Pindos. Habe leider keine Bären gesehen, aber man fühlt ihre Präsents. Sechsmal habe ich Bärenkot gefunden und einmal ganz frische Fußspuren, ganz in der Nähe des Canyons (s. Foto) wo ich übernachtet hatte.   
Vor Mai allerdings, ist es da oben noch saukalt und Winter. Meine Touren beliefen sich immer zwischen 1.300 und 1.600m. Ich habe jede Nacht in meinem Zelt gefroren, trotz dicken Pullover, Trainingshose, dünner und dicker Zudecke.  
Ich bin einem Gerücht nachgegangen: Man erzählte mir von einer Thb.-Population in dieser Höhe und diesen niedrigen Temperaturen (tagsüber etwa 23°C und nachts ca. 12°C, und das im Hochsommer). Und es stimmte tatsächlich. Ich fand die Population, bestehend aus erstaunlich grossen und kräftigen Tieren, auf etwa 1.300m üNN, plus-minus 50m. Ich konnte tagelang meinen Höhenmesser nicht nullen. 
Wäre toll, wenn wir mal zusammen dort reisen könnten. 
Gruss Bernd
13. Juli 2008 ... ich möchte mal kurz über unsere Heilerfolge mit PROPOLIS berichten. Unser Sorgenkind, die Nr.122 ist seit der Behandlung mit Propolis nicht mehr wiederzuerkennen. Sie konnte vor einigen Tagen endlich aus dem kleinen Fliegensicheren Terrarium ins Freigehege entlassen werden. Sie hat ihre Lethargie völlig abgelegt, liegt in der Sonne, rennt rum, frisst prima und scheint sich endlich wohlzufühlen.   
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Seit Jahren hatten wir versucht, das Immunsystem dieser Marginata zu stabilisieren. Drei Abszesse wurden bereits operativ entfernt, aber nach jeder Operation stellte sich alsbald ein neuer Abszess an einer anderen Stelle ein. Nach der Winterruhe versuchten wir es mit einer Propoliskur. Das Tier bekommt 2 x wöchentlich eine Mischung aus einem Tropfen 40%igen Propolis und 2ml handwarmen Wassers. Die Mischung wird auf eine Spritze ohne Nadel aufgezogen und dem Tier ins Maul getröpfelt.  Die Wunde des alten Abszess verheilte unglaublich schnell, und der bereits sichtbar gewordene neue Abszess kam zum Stillstand und öffnete sich alsbald ohne unser Zutun. Ich selbst nehme ebenfalls Propolis, falls sich eine Erkältung anbahnt - mit Erfolg!  
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Seit diesem Erfolg, behandeln wir alle Schildkröten die Entzündungen oder grössere Verletzungen haben mit Proplois. Das erste mal  hörte ich von diesem Natürlichen Antibiotika Propolis von Katrin -DANKE, war ein super Tipp! Katrin war als Helferin auf der Station und brachte gleich Propolistinktur und Salbe mit. Den ersten Heilungsversuch machten wir bei unseren Hühnern, als sie nach einer kalten Wind- Regen- Wetterperiode eine Erkältung hatten. Der Erfolg war sehr gut, und das wichtigste: nach der Verabreichung konnten die Eier und die Hühner auch weiterhin gegessen werden, was bei chemisch hergestellten Antibiotika nicht möglich ist.  
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Was ist Propolis?  
Propolis ist ein natürliches Antibiotika, welches von Bienen hergestellt wird. Im Internet gibt es bereits viele Abhandlungen über dieses Mittel.   
Grüsse aus Griechenland von Bernd
10. Juli 2008 Das Exkursionsprogramm 2009 ist im Netz und reinschauen lohnt sich. Die Webmasterin Heike Baensch hat diese Seite mit vielen Bildern wieder mal ganz toll gestaltet. Mehr  hier....   
Gruss Wilf
1. Juli 2008  
Auf unserer Tour durch Deutschland, die am vergangenen Donnerstag in Venedig endete - wir nahmen die Fähre nach Igoumenitsa - besuchten wir ausser eigenen Familienmitgliedern auch ehemalige Helfer und Exkursionsteilnehmer.  
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Der eigentliche Abschied von unserer ehemaligen Heimat jedoch fand in Peithing statt. Eingeladen waren wir zum Abschiedsessen von Barbara, Petra, Peter und Uli. Ein sauleckeres kaltes Bluffet auf italienisch ließ unsere Bäusche schwellen. Wie wir während des Schmauses hörte, kamen die Speisen tatsächlich aus Italien, mitgebracht von Besuchen bei Uschi. Leider machte uns das Wetter einen Strich durch die Rechnung, geplant war das Abendessen im Garten, zwischen Schildkrötengehegen und Teich.   
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Nach dem Essen ging es dann über Österreich, über den Brenner nach Venedig.  
Das Foto wurde vom Oberdeck der Fähre auf Venedig beim auslaufen des Schiffs gemacht.   
Gruss Bernd  
 
6. Juni 2008 ... ich bin eben auf dem Sprung nach Deutschland - ich fahre morgen.  
Ich konnte beim Zoll das Dachzelt retten, welches ich noch fertig auf den L300 montieren muss - also sehr wenig Zeit.  
Maite und Martin sind hier :-))   
Gruss Bernd
1. Juni 2008 folgende Schildkröten sind kerngesund, während der beiden Exkursionswochen,   
ausgewildert worden:  
Nr. 25, 48, 71, 107, 109, 110, 118, 127, 128, 129, 130, 131, 134, 135, 136,   
139, 140, 141  
Gruss Bernd.
29. Mai 2008 Bis Sonntag hatten wir noch Gäste - das waren vier Wochen Exkursions- und Fliegerservice - war ganz schön anstrengend.  
Nun ist jede Menge Arbeit auf der Station, es blieb viel liegen, und das ohne Helfer. Die neuen Patenschaften mache ich die nächsten Tage fertig und sende sie dir zu.  
Den Winterschlaf hatten alle überlebt - zum 10 jährigen Jubiläum ;-)  Zur Zeit bin ich mit dem Zoll beschäftigt - verhandle wegen des Dachzeltes. Es besteht Hoffnung, dass ich es vom Toyota abbauen darf. Allerdings ist dann ein Loch im Autodach, was die Zöllner nicht so toll finden. Morgen habe ich wieder Termin. Sicher ist, das alle Autos weg sind, oder ich 26.000 Euro Ablösesumme bezahlen muss.  
Bis bald, Gruss Bernd
24. April 2008 ... es wurden wieder zwei neue Patienten eingeliefert:  mehr:   
Eine juvenile Marginata, die von einem Hund zerfressen wurde. Das Tier stammt aus Südgriechenland. Nach der Heilung muss der Panzer zurechtgefräst werden. Das Tier trägt die Nummer 151.  
Zweitens ein adultes Thb Weibchen aus der Region Litohoro. Dem Tier wurde mit einer Motorsense ein Teil des Panzers abgetrennt. Die Thb hat die Nummer 152. Die Wunden sind recht gut verheilt, aber der Panzer muss ebenfalls zurechtgefräst werden, da das Tier sonst überall hängen bleibt. Beide Schildkröten werden ein Jahr bei uns verbringen müssen.   
Nun aber eine gute Nachricht, es können 20 Tiere ausgewildert werden. Ich mache das im Rahmen der Exkursionen.  
Bis bald, Gruss Bernd
22. April 2008 ... vorgestern wurde uns ein adultes Thb Männchen gebracht. Es wurde in unserer Region von einem Auto angefahren. Die Verletzungen sind fürchterlich. Wir mussten zu zweit   
den Panzer wie ein Puzzle zusammenbinden, nachdem ich Löcher für die Fäden gebohrt hatte. Leider bekomme ich in Griechenland keinen Silberdraht, damit wäre der Erfolg noch grösser gewesen.   (Mehr  hier und/oder  hier )  
Nun sind alle fliegensicheren Terrarien überfüllt mit Schildkröten, die offene Wunden haben.   
Bis bald, Gruss Bernd
16. April 2008 Wir haben dieses Jahr 10-jähriges Bestehen von O AETOS.   
Da wohl alle Schildkröten der Station dieses Jubeljahr miterleben wollen, haben alle den Winter überlebt. Ausser der Nr. 122, die noch ständig an einer akuten Immunschwäche kränkelt, sind alle in sehr guten Zustand.  
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Das Auto-Problem ist noch immer nicht gelöst. Trotz Einsatz einer Rechtsanwältin konnte nach sechs Monaten noch immer nicht geklärt werden, was ich hier darf und was nicht. Jedes Amt erzählt was anderes. Der Kauf des Mitsubishi Bus’ war völlig überflüssig, ich darf ihn nur privat nutzen. Wir müssen bei den Exkursionen Autos mieten.   
Die Griechen scheren sich einen Dreck um die EU-Gesetze. Die Beamten lachen nur, wenn wir sie auf ihre Pflichten gegenüber der EU hinweisen.   
Bis bald!  
Gruss Bernd 
12. April 2008 Hier eine Nachricht von Benny Trapp:  
... freiwillige Helfer für Meeresschildkröten-Schutzprojekt gesucht  
Die Aktionsgemeinschaft Artenschutz (AGA) e.V. sucht für ein Meeresschildkröten-Schutzprojekt in Anamur (Türkei) freiwillige Helfer, die das Projekt in den Wochen der Eiablage und Schlüpfzeit (Mai-September) tatkräftig vor Ort unterstützen.  
Weitere Informationen:  
 http://www.aga-international.de/projekte/projekt_anamur_helfer.html  
oder telefonisch unter 07150-922210.  
Gerne können Sie dieses Projekt auch mit einer Spende unterstützen:  
Spendenkonto: 99 12 900, KSK-Ludwigsburg, BLZ: 604 500 50  
(Verwendungszweck: Anamur)
2. April 2008   Bis jetzt sind alle Schildkröten die wach sind, und das sind etwa 90% der Tiere, in sehr gutem Zustand.   
Liebe Grüsse aus dem - endlich - Regen. Es gewittert :-))  
Bernd
22. März 2008     
  
Uebernachtung bei Nafplio    
  
Verkohler Olivenbaum    
  
Ein verzweifelter Esel    
  
Der Esel ist gerettet    
 

LKW 
... die Fahrt zur Peloponnes war sehr deprimierend. Wir sind über Korinth, Nafplio und Tripoli zu den nördlichen Ausläufern des Taigetosgebirge gefahren.     
Unweit hinter Tripoli begannen bereits die Verwüstungen. Von Horizont zu Horizont sahen wir nur verbrannte Berge, verkohlte Bäume, zerborstene Felsen.        

Hier ist jegliches Leben erloschen. Dort wo der Wald nicht so dicht war, wo das Feuer vom Wind über den Bodenbewuchs getrieben wurde, wo nur die Bäume abbrannten, dort blühten bereits wieder Blumen.    

Verkohlte Bäume von Blumen umringt - es wirkte surrealistisch und faszinierend zu gleich. Dort wo aber die allgegenwärtige Maccia abbrannte, ist vorläufig mit keiner Regeneration zu rechnen. Wir fanden keine einzige Schildkröte, Eidechse oder Schlange, obwohl mir diese Gebiete als sehr artenreich in Erinnerung waren. Wir versuchten es erneut bei Zacharo am Thermalsee. Selbst hier ist alles abgebrannt, sogar die Tamarisken, die im Wasser standen. Letztendlich fanden nach einigen Tagen, nach langem Suchen in den Randgebieten der Verwüstung noch eine männliche und vier weibliche Marginatas. Zwei weitere sind noch auf der Station bei uns, so dass immerhin ein Zuchtstamm von 1/6 vorhanden ist. Maite, die hier ist, hat die Neuankömmlinge sofort untersucht. Bis auf ein Weibchen sind alle kerngesund.    
In den nächsten Tagen schicke ich dir die Fotos vom Nachzuchtstamm, damit sie in die Patenliste können. Für unsere kleine Station ist das Nachzuchtprogramm eine Herausforderung.    
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Ich werde im Sommer, wenn Benny unten ist, nochmals zur Peloponnes fahren. Wir werden dann mit den zahlreichen Helfern vom Chamäleonprojekt eine große Suchaktion starten. Bis dahin müssen weitere Gehege gebaut werden.    
Auf unser, zuerst erfolglosen Suche nach Marginatas, konnten wir wenigstens einen Esel retten, der sich total in`s Seil eingeschürt hatte. Er konnte keinen einzigen Schritt laufen.    
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Auf der Heimfahrt sahen wir eine weitere gigantische Naturzerstörung - Staudammbau. Mann muss in das Bild schon sehr stark reinzoomen, um die riesigen LKW und Bagger erkennen zu können.    
Gruss Bernd    
 
9. März 2008 ... war heute nicht in Stomio, das Wetter war nicht so gut, und was wäre eine Fahrt nach dorthin  ohne einen Abstecher in`s Delta.    
Wir haben am neuen Gehege gebaut, was dringend fertig werden muss. Maite kommt am Dienstag, und ein paar Tage später möchte ich zur Peloponnes um den Nachzuchtstamm zu holen, bzw. zu suchen. Hoffentlich spielt das Wetter mit, und wir finden Tiere.    
Stomio ist ein ganz natürlich gewachsenes Dorf mit Geschäften und Tavernen.     
Gestern wurde die Schleiereule (Uschi) ausgewildert - konnte super fliegen :-)))))    
Gruss Bernd
2. März 2008 ... hier ist seit 2 Wochen Frühling mit T-shirtwetter. Der Grossteil der Schildkröten ist schon unterwegs. Ich bin noch gar nicht auf Futtersuche eingestellt.     
Gestern ging hier ein Orkan durch, und ungefähr 2km westlich von uns war ein grosser Waldbrand. Habe die vergangene Nacht kaum ein Auge zugemacht. Zum Glück hatten wir Südwind, so dass das Feuer parallel zur Küste getrieben wurde. Bei dieser Wetterlage dreht der Wind aber gewöhnlich auf West - dann hätten wir hier aufgeben müssen. Nochmals Glück gehabt. Als der Wind gegen 03:30h langsam auf West drehte, nahm die Geschwindigkeit ab und der Brand konnte unter Kontrolle gebracht werden.     
Gruss Bernd
26. Februar 2008 ... das Wetter ist seit langem gigantisch - heute wieder 18°C, und die ersten Thb`s sind auch schon unterwegs.    
Auf dem Katara-Pass liegt noch Schnee, und am Olymp ist Frühling.    
An der Burg von Platamon blühen schon die Anemonen!    
Gruss Bernd.
20. Februar 2008 ...  wir hatten kaum Schnee, und zur Zeit liegt nur noch im Schatten einige Zentimeter davon. Heute hatten wir tagsüber 15°C, und wir konnten endlich wieder draussen arbeiten. Da Benny auf uns zählt, müssen wir noch weitere Gehege bauen.      
Im März kommt Maite mit ihrer Mutter, da kann ich mich davonmachen, und zur Peloponnes fahren, um Zuchtstämme der Marginata zu holen.     
Es wird wieder ein bewegtes Jahr werden :-))      
Gruss Bernd
18. Februar 2008 ....   hier ein Schreiben von Benny Trapp:    
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Hallo Bernd,    
Ich habe mit großem Interesse Deinen Abschlußbericht gelesen.      
Ich weiß nicht wie groß deine Kapazität ist, aber ich hätte da noch eine Idee.     
Seit der Beschreibung von Testudo weissingeri, ist die Breitrandschildkröte aus der Region in der die angebliche „Art“ beschrieben wurde, fast vollständig weggefangen worden. Das Gebiet ist nur etwa 70 km lang und wenige km breit. Jeder will offensichtlich seinen privaten Zuchtstamm zuhause haben und die meisten haben es noch immer nicht kapiert, daß diese „Art“ in Wirklichkeit gar nicht existiert. Das wurde mittlerweile aber auch durch genetische Untersuchungen belegt. Die sinnlose Beschreibung der “Zwergbreitrandschildkröte“ hat selbstsüchtige Terrarianer und Tierhändler letztlich nur zum Absammeln der kleinen Population animiert, und die Bestände der Breitrandschildkröte innerhalb des angeblichen Verbreitungsgebietes an den Rand der Ausrottung gebracht.      
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In der Region hat es zudem im Sommer 2007 auch noch gebrannt, was für die geschwächte Population noch erschwerend hinzukommt.      
Wie wäre es, wenn du versuchst, von hier ein paar Tiere zu sammeln, um mit Ihnen für Nachwuchs zu sorgen?    
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Es würde mich jedenfalls freuen, wenn ein Nachzuchtprogramm der geschwächten Populationen der Breitrandschildkröten von der westlichen Mani auf dein Interesse stoßen würde…    
Denn: So etwas kann nur von einer Organisation übernommen werden, die zudem mehr oder weniger vor Ort ist. Ich bin der Überzeugung, dass wenn Privatpersonen sich solch einer Aufgabe annehmen und unkontrolliert weiter in den Bereichen abfangen, bald überhaupt nichts mehr übrig bleibt.      
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Wenn ich mich auf den Terraristikbörsen in Deutschland umschaue, muss ich mit Erschrecken feststellen, dass dort weitaus mehr „Weissingeris“ angeboten und gehandelt werden, als ich Landschildkröten (zumindest Weibchen) auch bei intensiver Suche in dem natürlichen Verbreitungsgebiet noch finden kann. Nebenbei findest du in „Verkaufs-Katalogen“ deutscher Tierhändler „Weissingeris“ je nach Alter und Geschlecht der Tiere immer zwischen 50 und 100 Euro teurer angeboten als Marginatas, die sie ja eigentlich sind. Das sollte dann doch etwas nachdenklich stimmen, oder?    
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Übrigens:    
Momentan arbeitet der gleiche Systematiker, der sich schon mit der Beschreibung von „Weissingeri“ mehr oder weniger lächerlich gemacht hat, an der Beschreibung einer Form von T. hermanni, die auf dem Westpeloponnes auch „etwas Eigenes“ sein soll. Wie mir zu Ohren kam, sollen einige seiner Untersuchungen auch da gemacht worden sein (ich habe ihn dort auch vor ein paar Jahren persönlich getroffen), wo das Animal Hospital von Ägina schon seit Jahren hermannis ausgesetzt hat, die von überall aus Griechenland stammen.    
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Ich streite nicht ab, dass sich die Landschildkröten innerhalb ihres griechischen Verbreitungsgebietes ursprünglich leicht von einander unterschieden haben mögen, doch werden, wie du weißt seit einigen Jahrzehnten jährlich Hunderte von Tieren entlang der Küste von A nach B geschleppt, sodass reinrassige, („autochthone“) Populationen in diesen Regionen allemal nicht mehr existent sein können. Somit ist jede Untersuchung an solchen Tieren, von denen kein Mensch mehr wissen kann woher sie ursprünglich überhaupt stammen, als völlig wertlos einzuschätzen, da Daten von solchen Tieren jeder wissenschaftlichen Grundlage entbehren. Sobald das aber veröffentlicht wird und die westpeloponnesischen Hermannis dann als eigene „Form“ angesehen werden, ist wohl auch noch nach den schweren Bränden um so mehr um die Populationen zu fürchten.     
Aber das nur nebenbei….     
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Liebe Grüße,     
Benny
14. Februar 2008 ...  bin seit 04:00 h wieder zu hause. Habe einen Mitsubishi L300 Allradbus gekauft - es geht also wieder bergauf, nur nicht mit der Knete :-(      
Aber das habe ich auch bald wieder im Griff. Die Saison kann beginnen :-)      
Gruss Bernd     
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          Hallo Bernd     
          Ist es so einer, und wieviele Leute haben drin Platz?     
      
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Hallo Wilf    
genau so ein Bus ist das, allerdings nicht so aufgemotzt, aber dafür in ROT. Es passen total 8 Personen rein, wir werden zur Exkursion zusätzlich den Suzuki nehmen - alles allrad :-)     
Gruss Bernd
30. Januar 2008 Am 22. Januar 2008 schrieb mir Bernd:      
Heute habe ich erfahren, dass es absolut keine Chance gibt, die Autos wiederzubekommen. Es sei denn, ich zahle  mehr als 20.000 Euro Strafe :-(       
Gruss Bernd
15. Januar 2008 ....  ich glaube die Eule (Uschi) ist über`n Berg. Ich hatte sie gestern in ein geschlossenes Schildkrötengehege gesetzt. Die ersten Flugversuche waren gar nicht so schlecht. Wenn sie nun noch von alleine fressen würde, könnte sie bald ausgewildert werden.       
Gruss Bernd
1. und 5. Januar 2008 ....   zum Jahreswechsel mussten wir unsere Küche wieder einmal teilen.        
Eine völlig ausgehungerte Schleiereule wurde uns gebracht.        
Der Vogel wurde wahrscheinlich von einem Auto angefahren, und lag am Strassenrand, als man ihn fand. Ich schätze auf Schädelbruch, da das Tier aus der Nase blutet.        
Provisorisch haben wir eine Katzenbox als Käfig hergerichtet und die Eule neben den Ofen gestellt. Mehrmals täglich wird sie zwangsernährt.        
Gruss Bernd       
.....mehr hier!        

Hallo Bernd       
Viel Glück mit der Schleiereule!       
Hoffentlich kriegst du sie durch, und sie raubt dir nicht zuviel Schlaf; denn Eulen sind bekanntlich nachtaktive Tiere.       
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Hallo Wilf        
noch ist die Eule zu schwach zum Randalieren :-)       
Gruss Bernd
.... zum Wohl!    Já ssu!              
...              
...              
Das Malamatina-Bild links dient  nur als Platzhalter für die Spaltenbreite und ist keine Aufforderung sich zu betrinken .-              
 
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