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| 31. Dezember 2005 | Das Unwetter der letzten 24 Stunden haben
wir alle überlebt!
- Rambo ist jede Nacht unterwegs, wenn ich ihn nicht einsperre. Ich habe absolut keine Ahnung, wo er aus dem Gelände entkommt. X- mal habe ich den Zaun überprüft, aber keine Möglichkeit entdeckt. Fast jede Nacht fahre ich nach Skotina, und hole Rambo heim. Er freut sich, wenn ich komme, und er springt freiwillig ins Auto, aber ich bin langsam stinksauer. Manchmal frage ich mich, ob es nicht reiner Egoismus von mir ist, wenn ich ihm sein Leben vorschreibe. Er scheint in der Hundemeute von Skotina glücklicher zu sein als bei mir. - Nachtrag von Wilf: Vielleicht ist eine läufig Hündin in Skotina? |
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| 30. Dezember 2005 | Freude herrscht!
Die Seite www.oaetos.de ist wieder im Netz. Heike B. hat sie vollständig neu gestaltet und mit vielen informativen Bildern bereichert. Beste Ansicht: Bildschirmgrösse 1024 x 768. |
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| 30. Dezember 2005 | Eine der beiden Eulen - der Waldkauz
- ist gestern zurückgekommen, und saß auf dem Gehege. Er
machte einen mageren und unglücklichen Eindruck. Also habe ich ihn
wieder in sein Gehege verfrachtet, wo er sich erst einmal den Bauch vollgeschlagen
hat. Und das am hellichten Tage. Es muß also schlimm um ihn gestanden
haben, denn Eulen sind nachtaktiv, sie jagen und fressen
nur in der Dunkelheit. Nun lacht der Kauz wieder :-) Entweder hatte ich das Tier zu früh ausgewildert, und es war noch nicht in der Lage selbst zu jagen, obwohl der Kauz einen sehr flugtüchtigen Eindruck machte, oder er lässt sich lieber bedienen - auf alle Fälle fand ich gut, dass er einfach zurückgekommen ist . Gruss Bernd |
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| 15.Dezember 2005 | Hallo Wilf,
Den ersten der drei verletzten Bussarde konnte ich heute freilassen - war ein tolles Erlebnis, er flog bis zu dem gegenüberliegenden Berg, ohne auch nur einen Meter an Höhe zu verlieren :-)) - Betrifft schwer verletzte Schildkröte Nr. 100 Bernds Sorgenkind und seit heute das Patenkind von Peter Schwab: - Hallo Peter; ich wollte nur bemerken, das die Schildkröte noch immer mein Mitbewohner im Wohnzimmer ist. Wenn die Sonne scheint trage ich sie auf die Terrasse. Gefressen hat sie noch nichts, aber sie bewegt sich ab und zu ein paar Zentimeter - es geht ihr also besser :-) Es gibt keine blutende Wunden mehr. Hab Dank! |
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| 13.. Dezember 2005 | An alle Mitfühlenden!
Mein Olivenhainnachbar Michailis teilte mir heute Mittag ganz aufregt mit, daß er Rambo im Nachbardorf Skotina gesehen hatte. Ich schwang mich sofort in den VW- Bus - ich hätte den Toyota nehmen sollen, aber das hätte länger gedauert - und brauste los. Michailis hatte mir von unserem Berg genau die Häuser gezeigt, wo er vor etwa einer halben Stunde den Hund, mit anderen Hunden zusammen, gesehen hatte. Als ich dort ankam, war nichts zu sehen. Ich fuhr alle Wald- und Feldwege in der nahen Umgebung ab. - Es hatte die letzten Tage viel geregnet, und die Wege waren verschlammt, bezw. standen unter Wasser. Allerdings konnte mich das nicht davon abhalten, auch etwas schwierigere Pisten zu fahren. Ja; und dann war da Sackgasse. Alles rückwärts. Irgendwie brach das Heck vom VW aus, ich war nicht auf den Weg, sondern auf die Umgebung konzentriert - hielt Ausschau nach Rambo. Ich hätte den Toyota nehmen sollen. - Ein fürchterliches Schrammen und Kreischen, ließ meinen Blick aus der Ferne zum rechten Rückspiegel schweifen. Der Zaun, den ich noch eben, eben in diesem Rückspiegel sah, war weg. Ich fuhr sofort wieder vorwärts, und vernahm ein Geräusch, das wie das Zerreissen der dicksten Saite eines Kontrabasses klang. Wieder Rückwärtsgang rein, und zurück zum Hauptweg. - Dort kam Rambo mit drei anderen Hunden angelaufen. Ein neues, schwarzes Halsband ziert nun seinen Hals. Die Freude war groß. Rambo sprang in den Bus, und ich fuhr zum erlegten Zaun zurück. Etwa sechs Meter Maschendraht und drei Eisenpfosten habe ich platt gemacht. Die rechte Seite vom neugestrichenem VW ist verschrammt, aber es hält sich im Rahmen. Echte, alte, gute deutsche KFZ- Qualität, kann schon so einen griechischen Zaun ab! Das Haus, zu dem der Zaun gehört, scheint ein Ferienhaus zu sein – keiner da. Ich werde mich dann in den Ferien stellen, und zu meiner Tat bekennen. Nun sind wir wieder komplett. :-))))) Rambo ist eindeutig geklaut worden, als er mit Socke unterwegs war. Ich kann noch immer nicht glauben, daß er mit Fremden mitgegangen ist. Allerdings würde keiner aus den Nachbardörfern den Hund entwenden, da Rambo ja bekannt, wie ein bunter Hund ist, und jeder weiß, wo er hingehört. Also müssen die Entführer von außerhalb sein. Das neue Halsband weist auf fürsorgliche Entführer, oder auf Kettenhaltung hin. - Für Rambo war noch nie ein Zaun stabil genug, oder ein Karabiner an der Kette sicher. Er hat sich ohne Zweifel wieder aus dem Staub gemacht. Sein Zustand ist sehr gut, er ist sehr gepflegt, und war höchstens zwei Tage ohne Futter. Zwei große Portionen hat er sofort verputzt, und seit dem schläft er. Grüße vom Berg, wo der Haussegen wieder gerade hängt! Bernd |
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| 9. Dezember 2005 | Rambo ist seit einer Woche verschwunden
:-(
Socke ist heute ein Jahr alt geworden :-) |
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| 7. Dezember 2005 | War heute wieder um 07:00 am Bahnhof
von Katerini. Zwei Tm`s und ein Bussard kamen an. Eine Tm musste ich
sofort einschläfern. Dem Panzer fehlte etwa ein handflächengroßes
Teil mit drei tiefen Löchern, in denen sich die Maden ausgebreitet
hatten. Ich wollte die Maden mechanisch mit langer Pinzette entfernen,
aber die Löcher gingen komplett bis zum inneren Bauchpanzer durch,
also auch durch die Lungen - keine Chance auf Heilung. :-(( |
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| 29. November 2005 | Hallo Wilf,
ich hatte ein adultes Marginataweibchen aus Athen erhalten. Das Tier war von einem Hund übelst zugerichtet. Nach einigen Rettungsversuchen, musste ich das Tier vorgestern jedoch einschläfern. Drei Beine hätten amputiert werden müssen - das ist dann doch kein Leben. Zum ersten mal habe ich das Betäubungsmittel in einer Überdosis gespritzt, welches mir freundlicherweise ein Anästhesist aus Deutschland schickte. Das war endlich einmal humanes Töten. Nachdem ich die Spritze gegeben hatte, wurde das Tier ganz ruhig, und nach ein paar Minuten schloss es die Augen und starb. Da ich nicht an ein solch schmerzloses und einfaches Sterben glaubte, habe ich das Tier noch lange - bis heute am Abend - kontrolliert. Gruss Bernd |
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| 22. November 2005 | Hallo Wilf
Kannst du bitte einen Vermerk in die NEWS setzten, der darauf hinweist, dass meine Internetverbindung, und somit der E-mailversand häufig unbekannte Wege geht. Ich habe langsam das Gefühl, dass entweder Mails an mich nicht ankommen, oder meine nicht rausgehen. So hatte ich kürzlich Verbindung mit zwei Leuten, die beide als Helfer zu mir kommen wollten. Während eines Telefonates, wurde als weitere Verbindung das E-mailen vorgeschlagen - aber nichts kam bei mir an. Gruss Bernd --- Sollte jemand mal keine Antwort auf ein e-Mail von Bernd bekommen, dann hat er das Mail vermutlich nicht erhalten. Bitte scheut euch nicht, euch in solch einem Fall an mich zu wenden. Meine e-Mails an Bernd kommen praktisch immer an. Meine Mailadresse hier . Beste Grüsse Wilf Diethelm, CH-8832 Wollerau |
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| 19. November 2005 | Ich war heute wieder auf dem Bahnhof in
Katerini, als um 06:30h der Güterzug aus Athen ankam. Philip schickte
mir eine sehr arg verletzte Marginata, einen Bussard und einen Waldkauz.
- Vor gut einer Woche bekam ich bereits eine Sendung von ihm, mit zwei Marginatas - von der eine bereits am nächsten Tag tot war. Weiterhin einen Bussard, eine Schleiereule und einen Turmfalken. - Vor gut zwei Wochen bekam ich von Maria drei Marginatas, wobei eine den Transport nicht überlebte. - Nun hat mein Wohnzimmer wieder Zoocharakter, und in den Schildkrötengehegen lernen die Vögel wieder ihre Muskeln zu gebrauchen. Jene lebten nach den Operationen wochenlang in Kartons, da keine grossen Käfige zur Verfügung stehen. Es ist einfach ein Elend. - Keiner; weder Philip, Maria noch ich haben eine Vorstellung, was mit den Vögeln in Zukunft passieren soll. Die Fünf kriege ich durch, auch noch einige mehr, aber wenn die Schildkröten aus der Winterruhe kommen, und die Gehege besetzt sind, kann ich keine Vögel mehr aufnehmen, es sei denn es geschieht ein Wunder, und wir bringen das Geld zusammen, um Freifluggehege zu finanzieren. - In der letzten Zeit denke ich häufig an unsere Anfänge im Tierschutz – alles war zu überblicken und ich war voller Zuversicht. Langsam wird es schwierig und aufwendig, und wenn der griechische Staat nicht bald wieder Gelder für die anderen Schutzstationen im Lande freimacht - keiner glaubt daran nach dem Rechtsruck beim Regierungswechsel - bin ich überfordert. Dummerweise kann man das Futter für die Vögel - wie bei den Schildkröten - nicht einfach sammeln, es muss gekauft werden. Vielleicht kannst du ja auch für ein paar Vögel Paten finden: Alle Vögel hatten Flügelfrakturen. Patenseite hier Die Schleiereule habe ich nicht fotografiert, da sie absolut nachtaktiv ist, und ich wollte ihr den Blitz vom Fotoapparat ersparen. - Machs gut, und mach' das beste draus, wir brauchen wiedereinmal Kohle ohne Ende! Gruss Bernd. |
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| 15. November 2005 | Hallo Wilf,
es hat den ganzen Tag geregnet, meine letzten Helferinnen - Carmen & Annett- nein; sie waren super - sind gestern abgereist. So habe ich mich mit zahllosen Foto- CD´s abgemüht, um die Bilder für die neue Exkursionshomepage zu sichten - puhhhhhhhhhhhh ! - Du fragst: "Was machen deine Vögel?" - Der Falke und die Schleiereule können schon super fliegen. Ich denke, dass ich sie in 2 Wochen freilassen kann. Der Bussard frisst jetzt zum Glück auch, aber ein Flügel hängt noch arg. Habe heute mit Philip telefoniert, der mir sagte, dass der Vogel einen komplizierten Bruch hatte, und dass er mir in den nächsten Tagen 4 Schildkröten und zwei Vögel schickt - es geht rund hier, und ohne Helfer. Ich vermisse die Winterruhe. :-(((( Ich schicke dir in den nächsten Tagen die Fotos der neuen Patenkinder. |
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| 2. November 2005 | Die Lawine aus Athen scheint anzulaufen.
Ich habe heute wieder eine Lieferung mit der Bahn bekommen.
Um 06:00h in der Frühe kamen zwei junge verletzte Tm's, ein Bussard, ein junger Falke und eine junge Schleiereule an - die Gehege füllen sich :-( In den nächsten Tagen schicke ich Fotos! Gruss Bernd |
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| 30. Oktober 2005 | Hallo Wilf,
viel ist passiert in den letzten Tagen. Das Bild des Monats beweist es. Es musste eine neue, größere Abwassergrube her. Die alte, viel zu kleine, für einen Einsiedler gedachte, reicht nicht mehr aus, um auch die Flut der Helfer zu bewältigen. Ebenfalls machte allabendlich die Solaranlage schlapp - zu wenig Strom für so viele Leute. Da die Flugsaison recht gut war, die Patenschaften reichlich, konnte ich mir/uns diesen Luxus leisten - keine überfüllte Abwassergrube mehr, und Strom genug um den Kühlschrank ganztägig laufen zu lassen. Auch die Kerze ist beim nächtlichen Toilettengang nicht mehr notwendig, was einige Leser vielleicht als verlorene Romantik ansehen werden ;-) - Die 25 Marginatas aus dem Nachzuchtgehege (außer Fließheck natürlich) habe ich ausgewildert, da grössere Baumassnahmen innerhalb des Geheges fällig sind. Das Gehege muss in kleinere Gehege aufgeteilt werden. Die Nachzucht ist in dem jetzigen grossen Gehege nicht effektiv genug - es fehlt der Überblick. - Wie ich dir schon schrieb, werden jetzt permanent Schildkröten von Philipp und Maria aus Athen kommen. Die ersten drei erhielt ich bereits vorgestern. Allerdings waren die Tiere in einem solch schlechten Zustand – sie verbrachten Wochen in einem Karton auf dem Boden ohne Licht, ohne Sonne - dass das eine Tier die erste Nacht nicht überlebte. Allerdings habe ich Monika als Mitstreiterin gewonnen. Monika ist Deutsche und lebt in Athen. Sie kontrolliert nun die beiden Auffangstationen, und übernimmt den Versand der Tiere per Bahn. - Wie ich das allerdings alles alleine schaffen soll, ist mir noch völlig schleierhaft. Ich könnte jemanden gebrauchen, der mir rund ums Jahr hilft - und das Ganze noch ehrenamtlich – kennst du jemanden ;-) Gruss Bernd |
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| 29. Oktober 2005 | Freude herrscht!
Folgende zum Teil schwer verletzte Schildkröten konnten 2005 ausgewildert werden: Nr. 4, 21, 22, 23, 26, 28, 29, 31, 37, 45, 49, 68, 70, 72 und 81 mehr hier Allen Patinnen und Paten dieser Schildkröten ganz herzlichen Dank! Euere Hilfe hat sich gelohnt. |
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| 21. Oktober 2005 | Hallo Wilf
Ich war also in Athen, um mich mit einigen Leuten - Philipp und Maria von EKPAZ, (Hellenisches Zentrum zur Pflege von Wildtieren) Monika und ihre Freundin - zu treffen. Die Situation der Tier- und Naturschützer in Griechenland wird immer katastrophaler. Das Infocenter vom Kerkinisee musste im Sommer geschlossen werden - kein Geld für Strom und Telefon. EKPAZ von Ägina wurschteln vor sich hin, und es hat zwischen Janis und Philipp bereits einen Boxkampf gegeben. - Janis ist der absolute Tiersammler, die Station auf Ägina quillt über von Haustieren und gesunden Tieren, die seit drei Jahren - solange kenne ich sie - bereits ausgewildert werden könnten. Auch ich hatte mich mit Janis in der Wolle, als es darum ging, die gesunden Schildkröten auszuwildern. Philipp bat mich um Auswilderung, Janis rückte die Tiere nicht raus. - In der Zwischenzeit haben sich Maria - ehemalige Mitarbeiterin von EKPAZ - und Philipp, ehemaliger Direktor von EKPAZ - "selbständig" gemacht. Leider nicht gemeinsam, sondern jeder gegen jeden. Beide haben sie in der Innenstadt von Athen ein Ladenlokal gemietet, wo sie verletzte Tiere pflegen und Infomaterial verteilen. Es sind nun drei Parteien - Philpp, Janis und Maria - die sich gegenseitig bekriegen, und alles auf kosten der Tiere. - Monika, Mitglied des Vereins "Freunde von EKPAZ", bat mich um Vermittlung zwischen den Parteien, und um Hilfe für die Tiere. Ich merkte jedoch alsbald, dass eine Vermittlung nicht möglich war - ich musste taktisch vorgehen. Ich bot beiden an - keiner wusste von meinem Besuch beim Feind - sofort alle Schildkröten zu übernehmen. Außerdem stelle ich ihnen unsere Schildkrötengehege - im Winter, wenn die Schildkröten ruhen - als Käfige für die Vögel zu Verfügung, die wieder fliegen lernen müssen. Beide Parteien waren - unabhängig voneinander - sehr glücklich über diese Lösung. - Ich bin gespannt, ob das mit dem Versand der Tiere klappt. Mit EKPAZ hatte ich ja bereits schlechte Erfahrungen mit deren Zuverlässigkeit gemacht. Da ich mit dem Zug in Athen war, konnte ich keine Tiere mitnehmen. Der Winter wird für mich also recht aufregend. Ich werde noch Gehege bauen müssen, um die Tiere unterbringen zu können. - Gruss Bernd |
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4. August 2005
Foto Bernd Pitzer Ende Juli 2005 |
Das Bild!
Zuerst war ich entsetzt, dann verfolgte es mich. Später fragte ich mich, ob ich das Bild hier veröffentlichen soll oder ob es besser ist, zu schweigen und es nicht an die grosse Glocke zu hängen. Es könnte ja dem Hellenic Wildlife Hospital auf Ägina schaden .... Ich fragte Bernd. - Seine Antwort: "....... Setze das Bild in`s Netz. Die Leute sollen doch langsam sehen, für was ich hier kämpfe." --------------------------------------------------------------------------------------- Bernds Kommentar zum Bild: "........Dieses Foto zeigt dir das "Gehege" für verletzte Schildkröten auf Ägina. In den beiden Tagen, an denen ich dort war, haben die Tiere nichts zu fressen bekommen. Einige Tiere frassen die feuchten Zeitungen, auf denen die Tiere leben. Aber: Die habe dort zur Zeit über 20 Helfer! Gruß Bernd......" |
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1. August 2005
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Habe eine Breitrandschildkröte,
die ich vom "Hellenic Wildlife Hospital" auf der Aegina geholt habe, unterm
Messer. Habe gerade jede Menge Knochenplatten entfernt, und sie sieht bereits
viel besser aus. (??) Allerdings weiss ich nicht, ob ich das Tier
durchkriege – total verschimmelt, stinkender Schaum sickert aus dem Rücken.
Gruss Bernd |
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| 17. Juli 2005 | Socke ist vor zwei Wochen von einer Sandotter
in den Hals gebissen worden. Anfangs dachte ich an einen Skorpionstich,
oder den eines Insekts. Als ich allerdings eine große, kräftige
Sandotter unter der Terrasse aufspürte, sie einfing und oben am Berg
wieder auswilderte, fuhr ich mit Socke zum Tierarzt. Nachdem dieser das
Fell an der Stelle entfernte, wo sich eine faustgroße Beule entwickelt
hatte, konnte man gut die Bissstelle erkennen. Zum Glück konnte Socke
mit einer Spritze und Tabletten gerettet werden.
Er ist wieder der alte und zerstört täglich meinen neuen Garten :-(( Gruss Bernd Socke ist Bernds junger Hund Sandotter ist eine Giftschlange. |
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30. Juni 2005
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Folgende 8 Schildkröten wurden gesund
gepflegt und konnten Im Sommer 2005 ausgewildert werden (Name / Pate):
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| 16. Juni 2005 | Hallo Wilf, wir sollten uns für das
lange Schweigen in den O AETOS NEWS entschuldigen. Einige eifrige Leser
der NEWS, haben mich - nicht direkt, aber ein Wink mit dem Zaunpfahl war
es schon - darauf hingewiesen.
- Also; Ich / Bernd hatte ab Mitte April viel um die Ohren. Zuerst war die Exkursion. Mit acht Personen waren wir täglich sehr erfolgreich unterwegs. Danach begann die Flugsaison und endete, ebenfalls erfolgreich, erst am 14. Juni. Wenn ich schon von Erfolgen spreche, möchte ich natürlich allen Helfern danken, die bis jetzt hier waren, die mir die Zeit ließen, Exkursionen und Flugbetreuung zu machen. - Nach dem Katastrophenjahr 2004, gestaltet sich dieses Jahr wahrhaft sanft und positiv. Und Wilf konnte auch nichts zu den NEWS beitragen, da er einige Wochen in Griechenland unterwegs war. In Zukunft gibt es wieder regelmäßig NEWS - versprochen ! Liebe Grüße aus Griechenland von Bernd |
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| 11. März 2005 | .....hier hat es vergangene Nacht bei
-5° C bis ans Meer runtergeschneit.
Gruss Bernd |
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| 1. März 2005 | Hallo Wilf
Mein Foto des Monats, war der absolute letzte Tag des Frühlings. Ich hatte heute um 9:00 Uhr TÜV Termin in Katerini. Als ich um 7:00 Uhr aufstand, lagen bereits ca. 10cm Schnee, das Thermometer zeigte -1°C. Ohne Frühstück für mich - nur die Hunde und Hühner hatten wie immer das grosse Glück - bin ich Halsüberkopf aus dem Haus, bevor die Strasse unpassierbar wurde. Schlitternd kam ich zu Tal. Einige Mängel musste ich, nach dem 1. TÜV - Besuch noch beheben lassen, dann war es leider zu spät. TÜV geschlossen, alle Geschäfte geschlossen - es war nach 14:00 Uhr. Schneetreiben ohne Ende, vergleichbar mit 2001. Die Autobahn war frei, der Weg zu mir bereits sehr sportlich. Nun steht der VW draußen auf halben Weg. Meine Einkaufsgüter transportierte ich mit der Schubkarre. Meine Tiere sind gut versorgt, ich muss wieder selbst Brot backen. Zum Glück habe ich noch mindesten 10 kg Futterweizen, aus dem ich Mehl malen kann. Rudi vom Alt Panteleimonas rief mich eben an, da oben geht nichts mehr. Und das Wetter soll die ganze Woche noch so bleiben. WER hat gesagt, dass es im Winter hier langweilig wäre!?? Gruß Bernd |
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| 28. Februar 2005 | Während ihr in Westeuropa mit den
Schneemassen kämpft, herrscht am Olymp seit einer Woche Frühling.
Ich war gestern auf 1'000 m in Kalipefki, wo jetzt Tausende Krokusse und
Schneeglöckchen blühen.
Die Schneegrenze liegt bei knapp 1'500 m. Gruss Bernd |
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| 15. Februar 2005 | Hallo Wilf,
nachdem wir gestern den "Frühlingsbeginn" mit 20°C geniessen konnten - fast alle Marginatas unterwegs waren, stürmten heute morgen Unwetter und Sturm auf uns ein. Die Regenmassen, die wieder einmal alles unter Wasser setzten, hielten zum Glück nur sechs Stunden an. Anschliessend setzte ein Sturm mit unglaublicher Gewalt ein. Ich war in Katerini, wo man den Sturm zwischen den Häusern nicht so merkte, aber auf der Autobahn wurde es recht sportlich am Steuer. Zu hause waren die Terrassen komplett freigefegt. Der schwere Holztisch von der Terrasse, lag völlig zertrümmert am unteren Zaun vom Tm - Gehege. Selbst die Eisensessel wurden durch die Luft gefegt. Jedes Mal, wenn ich einen solchen Sturm erlebe, glaube ich immer, dass es nichts schlimmeres geben kann - weit gefehlt! Morgen beginnen dei Aufräumarbeiten! Gruß Bernd |