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| 17. Dezember 2003 | Hallo Wilf,
hatte heute schon Weihnachten !!!! Wulf vom "Schildkrötenfreunde Horst e.V. ist gestern Abend, auf seiner Geschäftsreise durch Griechenland, bei mir eingetroffen. Es war nicht sein erster Besuch bei mir. Nach einem deftigen Abendessen mit Malamatina, haben wir noch bis nach Mitternacht gequatscht. Heute morgen kam dann die Überraschung, als wir die Mitbringsel, die der Verein gespendet hatte, aus seinem LKW räumten. Folgende Dinge kamen da zu tage: 100m von diesem teuren rattensicheren Gehegezaun, ein riesen Koffer, der eine Akkubohrmaschine, Akkukreissäge, Akkustichsäge und einen Akkuhandscheinwerfer beinhaltete, Tiermedizin, einen Weihnachtsstollen, zwei kleine Schinken - davon habe ich mir bereits zum Abendessen was runtergesäbelt, zwei Flaschen Glühwein und jede Menge Faltkisten, die ich immer im Auto habe, um darin verletzte Schildkröten zu transportieren. Dazu kommt noch eine kleine Wetterstation, verzinkte Krampen für den Zaun - bestimmt habe ich einiges vergessen, war einfach zu viel um alles registrieren zu können. Ist das nicht super. Jetzt muß nur noch das Wetter passen, und ich kann mit dem Gehge Nr.3 beginnen. Da kann ich nur sagen - Frohe Weihnachten :-) Gruß Bernd |
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| 30. November 2003 | Hallo Wilf
Ach ja; das Wichtigste: Das 2. Gehege ist heute fertig geworden :-)))) Noch nicht perfekt, aber rattensicher. Morgen werden die Schwerverletzten von Ägina verarztet und dann ins neue Gehege umgesiedelt! Gruß Bernd (Foto kommt Mitte Dezember, wenn die Kamera repariert ist) Hallo Bernd!Hallo Wilf es ist geschehen, jedenfalls die Tiere, die wir gefunden haben. Wir hatten absolutes Wetterglück. 2/8 Bewölkung und gegen Mittag 20° C - da waren viele Tiere auf Achse. Alle vereiterten Wunden sind nun sauber, jedoch sind einige Verletzungen so arg, daß ich Bedenken habe, die Tiere durch den Winter zu kriegen. Da sind bis zu 4 cm tiefe Löcher im Panzer, die ich nur reinigen, und ein Mulltampon einführen kann. Alle Tiere mit offenen Wunden sind nun mit Fliegengaze abgedeckt und verklebt. Da die fliegensicheren Terrarien nicht mehr von den Chamäleons beschlagnahmt sind, gehe ich auf Nummer Sicher. Fliegengaze auf den Wunden, die Tiere in fliegensicheren Terrarien - da dürfte eigentlich nichts mehr passieren. Das Thb-Männchen mit der fehlenden Schulterplatte, das Uzi uns brachte, werde ich über Winter ins Haus nehmen müssen. Die freiliegende Muskulatur und das Gewebe beginnt sehr gut zu heilen, aber er wiegt nicht viel mehr als eine Briefmarke! Hatte ihm heute aus Ziegelsteinen eine Einfriedung gemacht, und den ganzen Tag in der Sonne gelassen. Er hat gefressen! Gruss Bernd |
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1. November 2003
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Hallo Wilf,
Ein kleiner Rückblick: Am Dienstag hatte ich lange draußen gearbeitet. Die Griechen nennen das Wetter "Sonnenschein mit Zähnen", denn in der Sonne ist es noch sehr warm, im Schatten aber schon kalt. Schwitzen, T-Shirt, dann kalt! Am Mittwochmorgen hatte ich bereits die Stimme von Zahra Leander - meine beiden Helferinnen nannten sie sexy :-( Dann um 8:45 h im strömenden Regen Richtung Athen. Nach 8 Stunden Fahrt erreichten wir Galata, wo die Fähre nach Poros übersetzt. Dort besuchten wir Freunde von mir, und verbrachten den Abend auf der Terrasse - das war ein Fehler. Um 5 Uhr raus, total verschnupft auf die Fähre nach Ägina und zum Hellenic Wildlife Hospital. Es regnete ohne Ende. Am Vormittag beurteilte und untersuchte ich die Schildkröten, und am Nachmittag kam dann Philip - es wurden einige interne Dinge besprochen. Am Abend verpackten wir die Schildkröten in Kartons, stapelten sie in den Toyota und gingen sehr früh schlafen. Man hatte uns ein Zimmer im Zentrum angeboten. Wieder um 5 h raus, die erste Fähre legt um 6 h ab. Aber die kam erst gar nicht - eben Griechenland. Dann aber ging's endlich um 8 h los. 9.15 h erreichten wir Piräus, kämpften uns durch den Verkehr, der zähflüssiger war wie der ständige Inhalt meiner Nase. Um 13 h nahm ich ein Bad in den heißen Schwefelquellen der Thermophylen bei Lamia, welches meinen Zustand vorübergehend verbesserte und um 16:30 h waren wir dann endlich zu hause. Drei steife Grogs nach dem Motto "Rum muß, Zucker darf, Wasser kann" brachten mich wieder auf die Beine! *** Am Morgen - mir geht’s etwas besser - haben wir die Schildkröten aus ihren Kartons befreit. Es sind 28 Tiere, wovon 15 Tiere zum Teil sehr schwer verletzt sind. (Für jedes Tier existiert eine Kartei. Wenn die Tiere geheilt sind, schicke ich sie wieder nach Ägina.) Christel K. hatte überraschend ihren Besuch angesagt – war auf der Fahrt nach Ägina dabei. Heike, meine fleißige Helferin, hatte in den drei Tagen unserer Abwesendheit die Station versorgt. Da Christel erst am Nachmittag wieder nach Deutschland flog, hatte ich zur Versorgung der verletzten Tiere ein gutes Team. Alle Tiere wurden behandelt, vermessen, gewogen usw. Da ich nicht genügend fliegensichere Terrarien habe, und die meisten der verletzten Schildkröten offene und vereiterte Wunden haben, mussten wir die offenen Panzer mit Fliegengitter abdichten. Um mich zu entlasten, hat Christel die Tiere fotografiert und schickt dir die Bilder per CD zu. Nun ist es etwas eng im neuem Gehege geworden - vergitterte adulte Marginatas zwischen den Nachzuchten. Da das Guthaben auf dem Schweizer Spendenkonto erfreulich gestiegen ist – DANKE! –, werde ich in der kommenden Woche sofort mit dem Bau eines zweiten rattensicheren Gehege anfangen können :-) Gruß Bernd. |
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29. Oktober 2003
Paarung Foto: Benny Trapp |
EMail von Benny Trapp:
Liebe Freunde, Sponsoren und Helfer des Chamaeleo africanus-Projektes. *** Die Saison ist zu Ende und (fast) alle Mitarbeiter und Helfer sind wieder zuhause. Als einer der Letzten bin ich vor ein paar Tagen wieder zurückgekommen und landete bei Schnee und Regen am Düsseldorfer Flughafen. Das Chaos von drei Monaten unerledigter Arbeit schlägt nun auf mich ein, aber ich bin guter Dinge. Mit Eurer Hilfe und Unterstützung haben wir es geschafft die besorgniserregende Situation wieder so weit in den Griff zu bekommen, dass die kleine Population der letzten europäischen Chamaeleo africanus für die nächsten 1-2 Jahre gesichert scheint. Viel ist noch zu tun und eine Menge Arbeit kommt noch auf uns zu. Aber trotz allen Hindernissen konnten wir in diesem Jahr fast doppelt so viele Nester sichern, wie im vergangenen. (Zahlen und Fakten werde ich in den kommenden Wochen ausarbeiten und veröffentlichen). *** Hierfür möchte ich Euch allen im Namen dieser bemerkenswerten Reptilien danken und hoffe, dass Ihr weiterhin am Ball bleibt. Denn das war natürlich nur der Anfang! Ein gesunder Grundstock wurde gelegt, durch den es möglich erscheint die Zahl der Individuen nach dem totalen Zusammenbruch der Population wieder auf die ursprüngliche Größe wachsen zu lassen. Von Interesse ist nun der Schlupferfolg der nächsten Generation, der für den Fortbestand der Art auf unserem Kontinent entscheidend ist. Die nächsten Wochen werde ich damit verbringen, die Erfolge/Misserfolge und Vorkommnisse in einem Text zusammen zu fassen und auf einer geeigneten Plattform zu veröffentlichen. Selbstverständlich werdet Ihr rechtzeitig in Kenntnis gesetzt wo dies sein wird. *** Einige Fakten der Saison in Kürze: - über 90 Chamäleon-Nester konnten durch unsere Mitarbeiter gesichert werden! Leider fielen drei vor ihrer Entdeckung je einem Steinmarder, Fuchs und Hund zum Opfer. - Die „Rund um die Uhr-Überwachung“ des Gebietes verhinderte den kommerziellen Abfang, wie er in früheren Jahren vermutlich praktiziert wurde. - Die Ausbreitung zweier, vermutlich von Hirten gelegter Flächenbrände, konnte durch unsere frühzeitige Entdeckung vor ihrer Ausbreitung verhindert werden. - Das Leben nicht nur vieler dort noch relativ häufiger Landschildkröten wurde gerettet. - Mit Hilfe der örtlichen Fischer wurde eine Straße gesperrt auf der in den vorhergehenden Jahren neben unzähligen Bodenbrütenden Vogelarten jährlich auch Land-, Sumpfschildkröten, Echsen und Schlangen überfahren wurden. - Noch vor einigen Wochen konnte die Polizei auf unseren Hinweis und mit Hilfe einer unserer Mitarbeiterin einen Dynamitfischer (ja, so etwas gibt es immer noch) im Küstenbereich des Landstrichs festnehmen. - Die Planung einer großflächigen Parkanlage unweit eines Schutzgebietes mit angegliedertem Informationszentrum, Auffangstation, Reptilienzoo, u.v.m. nimmt langsam Gestalt an. |
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| 16. September 2003
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Sinngemäße Übersetzung
der Bestätigung der Mitgliedschaft bei
"HELLENIC WILFLIFE HOSPITAL". - Das Hellenic Wildlife Hospital hat sich zur Aufgabe gemacht, kranken und verletzten Wildtieren zu helfen und nach deren Genesung wieder auszuwildern. Das Hospital ist hauptsächlich auf die Behandlung von Vögeln ausgerichtet. An mehreren Stellen in Griechenland verfügt diese Organisation über Hilfskräfte, deren Aufgabe es ist, verletzte oder kranke Wildtiere zur Insel Ägina zu schicken. Mit dem Zusammenschluss von Hellenic Wildlife Hospital und dem O-AETOS am 15. September 2003, ist unsere Station die nordgriechische Auffangstelle für Schildkröten, andere Reptilien und Vögel. Vögel werden vom O AETOS nach Ägina weitergeleitet, ebenso Schildkröten und andere Reptilien, deren Genesung nur durch eine Operation gewährleistet ist. Jeder Neuzugang und jedes ausgewilderte Tier, eines der oben aufgeführten Wildtierarten, muss dem Hellenic Wildlife Hospital mitgeteilt werden. Kommt der O AETOS diesem Verlangen nicht nach, kann die Mitgliedschaft zum Hellenic Wildlife Hospital entzogen werden. Nachzuchten sowie genesene Schildkröten dürfen nur im Frühjahr ausgewildert werden, um eine ausreichende Nahrungsaufnahme zu sichern. - Zur Zeit befinden sich in der Schutzstation vom O AETOS - 20 Testudo hermanni boettgeri 15 Testudo marginatas 44 Nachzuchten von Testudo marginata - Die Beurteilung über den gesundheitlichen Zustand, sowie über den Zeitpunkt der Auswilderung genesener Tiere obliegt dem O AETOS. |
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| 15. September 2003 | Liebe Spender, Paten, Mitglieder und Gönner.
Innerhalb der letzten drei Wochen sind tiefgreifende Veränderungen in unserem kleinen Tierschutzverein eingetreten. Dazu ein kleiner Rückblick – ich beginne am 25. August 2003: --- Am Morgen des obengenannten Tages erschienen drei Leute vom Forstamt Litohoro in meiner Station. Eine Anzeige wegen Schildkrötenhandel und Verkauf, die angeblich anonym – mir ist der Denunziant bestens bekannt - beim Forstamt eingegangen war, veranlaßte die Herren, den Bestand der Schildkröten zu kontrollieren. Da sie nur verletzte und kranke Tiere fanden, waren sie etwas verunsichert und telefonierten mit verschiedenen Ämtern. Letztendlich beriefen sie sich auf die Citespapiere – endlich auch in Griechenland bekannt – die ich natürlich nicht habe. Meine Argumentation; keine Schildkröten zu halten oder zu handeln, sondern nur zu heilen und pflegen, verunsicherte sie abermals – sie wußten nicht weiter! Mir wurde offeriert, daß alle Tiere beschlagnahmt würden. Da es aber in Griechenland keine Auffangstation für Schildkröten gibt, wurde mir gleichfalls auferlegt, die Tiere solange zu halten, bis eine Klärung der Situation erfolgt sei! --- Allerdings ist die Klärung der Situation nicht ganz einfach, da das Gesetz, welches mein Handeln rechtfertigt, noch nicht verabschiedet ist. Mein Antrag liegt schon seit fast einem Jahr in Athen – Athen liegt allerdings in Griechenland, aber hier gehen die Uhren anders ;-) --- Im Ministerium für Forst- und Naturschutz in Athen, forderte ich sämtlich Papiere an, die meine Situation, ohne das neue, noch nicht verabschiedete Gesetz rechtfertigen könnten. Das Ergebnis war ernüchternd! Drei Möglichkeiten wurden aufgezeigt: --- 1.Eröffnung einer Tierschutzstation mit folgenden Auflagen: Permanent anwesender Tierarzt, Biologe und ausgebildete Tierpfleger. Zur Mindestausstattung zählen Operationsraum, Apotheke, Labor, Sanitäre Anlagen für die Tierpflege usw. usw! --- 2. Eine abgespeckt Version der ersten Möglichkeit, die z.B. Jägern ermöglicht, Fasane und Enten zur Auswilderung nachzuzüchten. Warum diese Nachzuchten möglich gemacht werden, kann sich jeder von euch denken! Ob diese Variante für Schildkröten gilt, habe ich erst gar nicht erfragt! --- 3: Anschluß an eine Universität oder an eine vorhandene Tierschutzstation. --- Alle drei Möglichkeiten – so das Ministerium – setzen voraus, daß alle Tiere ausgewildert werden müssen – egal ob krank, verletzt oder der Winter vor der Tür steht. Dieses Thema wurde telefonisch abgehandelt – ich weigerte mich strickt die Tiere freizulassen – Fazit: Anklage vor Gericht mit hohen Geldstrafen ! Ich war bereit diese Verhandlung durchzustehen, da ich weiß, daß ihr hinter mir steht und daß eine Protestaktion an die griechische Regierung das Blatt gewendet hätte! --- Im Punkt drei sah ich die einzige realisierbare Möglichkeit. Auf der Insel Ägina bei Athen besteht seit einigen Jahren das HELLENIC WILDLIFE HOSPITAL. Diese Institution befaßt sich hauptsächlich mit Greifvögeln, haben aber ein kunterbuntes Repertoire an Wildtieren. --- Am Samstagmorgen gegen 3:00 Uhr früh startete ich nach Piräus, erreichte nach einigen Hindernissen um 10:00 Uhr die Fähre zur Insel Ägina, und traf schon gegen 13:00 Uhr auf Philippos, den Leiter der Station. Man könnte es „Liebe auf den ersten Blick“ nennen, als wir uns begegneten. Philippos ist Grieche, studierte Philosophie und widmet sich mit vollem Engagement der Erhaltung griechischer Flora und Fauna. --- Über diese Reise und Begegnung mit Philippos könnte ich noch Seiten füllen, will euch jedoch nicht langweilen. --- Am Sonntag, den 14. September verließ ich die Insel mit der Fähre nach Piräus und machte mich auf den Heimweg. Gedanken, Planungen und neue Ideen schwirrten in meinem Kopf, und machten die sechsstündige Fahrt erträglicher. --- Fazit: Ab 16. September 2003 – also morgen – ist der O AETOS e.V. Stützpunkt Nord des HELLENIC WILDLIFE HOSPITAL mit allen Rechten und Pflichten. Die Rechte kommen mir absolut entgegen, die Pflichten jedoch fordern sehr viel Einsatz und natürlich Geld. Etwa 40 kranke und verletzte Schildkröten, die auf der Insel in Pappkartons und Kisten leben müssen – man hat dort keine Ahnung von Schildkrötenbehandlung – kommen zu mir. Es müssen neue Gehege gebaut werden – wenn möglich vor der Winterruhe, die ich eigentlich selbst gebraucht hätte !!!!!!!!!!!!! --- Grüße aus Griechenland von Bernd Schildkroetenschutz in Griechenland: http://www.oaetos.de |
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| 2. September 2003 | Hallo Wilf,
der erste Teilnehmer für die Exkursion 2004 hat sich angemeldet. Ich habe den 1. Mai festgelegt! Heute wurde das neue Gehege bepflanzt, Steinplatten eingebracht, damit man nicht auf die Tiere tritt, und Stroh für den Winter. Bis jetzt sind 19 Marginatas geschlüpft, sie sehen völlig verloren in dem großen Gehege aus! Vor ein paar Tagen brachte mir ein deutscher Schildkrötenfreund eine sehr stark verletzte Thb -er fand sie bei einer Wanderung. Ein Teil des vorderen Panzers, etwa 8 x 8 cm, wurde eindeutig mit einer Hacke rausgeschlagen. Die Wunde ist offen, und man kann in das Innenleben blicken. Ich hatte sie sofort behandelt, um die Blutungen zu stillen. Zum Glück habe ich das neue fliegensichere Terrarium, welches jetzt im neuem rattensicheren Gehege steht. Heute hat das Tier das erstemal gefressen :-) Gruß Bernd |
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| 31. August 2003 | Am Montag erschienen bei mir drei Herren
von der Forstverwaltung - man hatte
mich angezeigt! Tatbestand: Illegaler Handel und Verkauf von Schildkröten! Die Beamten durchsuchten das Lazarett - fanden aber nur kranke und verletzte Tiere. Auch im Marginatagehege waren sie nicht viel erfolgreicher. Einige Stunden wurde verhandelt und telefoniert. Andrea Bonetti vom Chamäleonprojekt / Peloponnes war gerade in Athen, und wurde telefonisch in die Verhandlung einbezogen. Andreas und mein Antrag, der zur Legalisierung unseres Handelns schon seit Monaten in Athen liegt, konnte nicht weiterhelfen, da der Sachbearbeiter in Urlaub ist. Nun wußten die Beamten auch nicht weiter - sie waren überfordert! Letztendlich haben wir uns darauf geeinigt, daß alle meine Schildkröten beschlagnahmt werden, diese aber bei mir bleiben müssen, da es in Griechenland keine andere Auffangstation gibt. Der Status der Beschlagnahmung wird dann aufgehoben, wenn ich die Papiere von Athen habe - somit legal bin! Ist das nicht nett!?! Gruß Bernd Anmerkung von Wilf: a) Andrea Bonetti ein Tessiner mit griechischen Elternteil, spricht perfekt Griechisch und wohnt auf der "Insel des Pelops" in Griechenland. Ein landesweit bekannter Naturschützer und Bernds Freund. b) Persönlich vermute ich, dass die perfide Anzeige von der neidischen Fliegerkonkurrenz stammen könnte. |
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20. August 2003
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Hallo Wilf,
der Bau des ersten rattensicheren Geheges geht dem Ende zu. Bin ganz stolz auf die handwerkliche Arbeit. Ich hoffe, daß wir in drei bis vier Tagen fertig sind - dann können die ersten Babys schlüpfen! Gruß Bernd |
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| 9. Juli 2003 | Hallo Wilf
Ich habe aber eine großes Problem! Am 29. Juli gehen meine Studenten zurück nach Holland. Am 20. Juli beginnt bei mir die Flugsaison und ich habe keinen Helfer, der sich um die Tiere kümmern kann :-( Die Chamäleons fordern eine Menge Zeit, und können erst nach der Paarung, also Ende August / Anfang September zur Peloponnes zurück! Kannst du mal die Werbetrommel schlagen - weiß zwar nicht wie, aber dir fällt doch immer was ein! |
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| Ende Juni und 4. Juli 2003 | Hallo Wilf
Seit Samstag geht es hier richtig vorwärts. 7:00 Uhr aufstehen, Tiere versorgen, und um 9:00 Uhr an die Arbeit. Verschalung, betonieren - alles läuft super, wenn ich anwesend bin - wie bei Rambo ;-) 13:00 - 17:00 Uhr Pause wegen der Hitze, und dann noch zwei - drei Stunden. Wenn das so weiterläuft, schaffe ich meinen Plan, denn ab 20. Juli geht die Fliegersaison wieder los. Bin abends total fertig! *** 4. Juli 2003: Heute ist das Formular der Bank angekommen - es war einen Monat unterwegs!?! - nicht zu fassen! 37° C im Schatten, und der Betonmischer dreht seine Runden. Es grüßt dich - in Schweis gebadet - Bernd! |
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23. März 2003
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Hallo Wilf,
ich berichte wieder aus Katastrophenland ;-) Nachdem wir nun endlich mal einen Frühlingstag mit 16° C hatten, bin ich heute wieder total eingeschneit. Die Schildkröten verstehen sicherlich die Welt auch nicht mehr. Fast alle Tiere sind wach und fressen - und nun ist wieder Winter. Die winterlichen Verhältnisse dauern dieses Jahr zwei Monate länger an als die Jahre zuvor. - Durch die Wetterkatastrophen in diesem Winter, konnte sich jedoch die Vogelwelt gut erholen. Da fast alle unbefestigten Strassen nicht befahrbar waren / sind, kamen die Jäger nicht zum Schuss. Da die griechischen Grünröcke bis zur Amsel, die sie schiessen wollen, fahren müssen - laufen ist zu anstrengend - blieb es ruhig in den Jagdgebieten :-). Nach den großen Regenfällen hatte ich das Pinios Delta besucht. Fast das gesamte Gebiet stand unter Wasser. Auch hier kamen somit die Jäger nicht zum Zuge. Allerdings rechne ich mit sehr großen Verlusten in der Thb Population. Es sind mit Sicherheit sehr viele Tiere während der Winterruhe ertrunken. Wir sollten bei unserer Exkursion im April / Mai, eine grobe Bestandsaufnahme machen. - Eben gehe ich nach draussen und sehe wie eine Tm - sie ist die Mutigste in dem Gehege - unter der Terrasse hervorkommt und sich in den Schnee legt. Bis ich die Kamera geholt hatte und in Position war, hatte sie sich leider in ihren Panzer zurückgezogen. Ich hätte gerne gewusst, ob sie durch den Schnee läuft. Entweder hatte sie "Kalte Füsse" bekommen oder ich störte sie - denn sie zog sich in ihr Versteck zurück. - Wetter: 0° C 8/8 Bewölkung, leichter Schneefall. Gruß Bernd |
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7. März 2003
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Hallo Wilf 'ne kleine Story:
Hund Java ist nun schon seit dem 9. Februar verschwunden. Unten im Tal fragte ich einige Farmer, ob sie Java gesehen hätten. Auch hier wurden einige Hunde vermißt. Laut Aussage der Farmer und der Forstverwaltung, sollen Wölfe bis ins Tal vorgedrungen sein, die auch Hunde reißen sollen. Nun sind laut Kartierungen der Wolfs-Forschungsgruppe Europa die Wölfe - außer in den Rohdopen - in Griechenland ausgestorben, besser gesagt ausgerottet. Die deutsche Vertretung jener Forschungsgruppe kenne ich persönlich. Man hatte mir damals jeglichen Verhandlungsspielraum für Entschädigungen der Viehbauern eingeräumt, wenn Wölfe als Prädatoren nachgewiesen und diese nicht geschossen werden. Angeblich wurde vor etwa vier Jahren ein
Wolf auf der Südseite des Olymp erlegt. Ich machte mich auf den Weg
und fand mit Hilfe des Schützen den Kadaver, der einfach in ein ausgetrocknetes
Bachbett entsorgt wurde - beim Praktiker in Larissa sah ich heute Behälter,
in denen man alte Batterien entsorgen kann - es geht voran. Zahlreiche
Hirten wußten abenteuerliche Geschichten von blutdürstigen Wölfen,
die in ihre Herden einfallen.
Da ich im Winter oft wochenlang hier oben völlig allein bin, habe ich mir - ich als Pazifist! - eine alte Jagdwaffe gekauft. Ob man damit noch richtig schießen kann stelle ich in Frage. Auf jeden Fall macht sie höllischen Lärm - das reicht mir ! Am Donnerstag war ich mit dem Toyota in
Katerini, um in einer Werkstatt die
Mit nur einmal Steckenbleiben sind wir dann zu hause angekommen. Seiner neuen Freiheit bewußt, hat er erst einmal die Hühner ins Dickicht gejagt, ist wie ein Wilder durchs Gelände getobt, und hat mein Rufen völlig ignoriert. Ich glaube wir mochten uns von ersten Augenblick an. Er hat so ein gewisses Understatement - ein souveränes Auftreten. Am ersten Tag glaubte ich er sei stumm. Von den griechischen Hunden ist man gewöhnt, daß sie alles ankläffen was sich irgendwo bewegt. Nicht so Rambo. Er schreitet seinen Bereich im Gelände ab, und kommt jemand sehr nahe, ertönt seine tiefe drohende Stimme. Zu blöd ist sein Name Rambo. Aber er hört - wenn er hört - auf nicht anderes. Aber das wird sich noch ändern, wenn wir länger zusammen sind. |
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| 27. Februar 2003 | Hallo Wilf
....Als ich gerade mit viel Mühe oben angekommen war, kam ein großer Frontlader und begann den Weg zu begradigen :-) Wenn ich dann wieder Telefon habe, ist die Welt wieder in Ordnung ! - Meine Freude über die hergerichtete Straße hatte bereits bei meiner ersten Talfahrt einen ordentlichen Dämpfer bekommen. Der Frontlader hatte mal eben die gröbsten Unebenheiten zugeschoben, aber nicht verdichtet. Der Toyota sackte natürlich in den ehemaligen Auswaschungen und Löchern sofort wieder ein. Die Rückfahrt war bereits wieder abenteuerlich. Der Hauptgrund für meine mehrmaligen Vorsprachen beim Bürgermeister (wegen Straßenarbeiten) ist der VW- Bus. Das Auto steht nun schon drei Monate hier oben. Es müssen viele Reparaturen ausgeführt werden. Der Motor muß generalüberholt werden :-( Das Auto muß im März zum TÜV. Es muß also dringenst in die Werkstatt, da mit Sicherheit einige Teile von Deutschland geschickt werden müssen. Aber bei der Straße sehe ich keine Möglichkeit das Auto zu bewegen. ![]() Gruß Bernd |
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| 16. und 18. Febr. 2003 | Hallo Wilf,
Habe seit fast einer Woche keinen Telefon- und Internetkontakt. Irgend ein Erdkabel soll angeblich durch die Unwetter zerstört sein. .....der Winter ist seit einer Woche wiedergekehrt. Kein Vergleich mit dem vergangenem Winter, jedoch hänge ich schon seit zwei Wochen fest. Die schlechte "Straße" und der Schnee, macht ein Durchkommen unmöglich. Heute begann es zu tauen, und ich nehme an, daß ich am Montag endlich was einkaufen kann. Habe gestern die beiden Fotos gemacht. Wie man deutlich erkennen kann, macht den Marginatas die Kälte nichts aus. Bei -4° C sehen sie sich nicht genötigt, tiefere Regionen des Erdreichs aufzusuchen. Gruß Bernd
Hallo Wilf, eine weitere Wettermeldung ! Es schneit nun schon - bis auf eine kurze Unterbrechung, die ich nutzte um einzukaufen - seit einer Woche! Zwischendurch ist wohl viel getaut, aber heute nacht sind 35cm Schnee gefallen. Der Toyota (Bild) war gestern noch schneefrei. Das Lazarett liegt unter einer dicken, geschlossenen Schneedecke (Bild). Selbst das Maschendrahtdach ist dicht. Ein neuer Jahrhundertwinter?
Wir haben das früher auch gemacht. Aber jetzt sitzen wir lieber im Cafehaus und warten ab. Dann schreiben wir den gesamten Schaden auf - die EU zahlt doch !" Was ist nur aus unserer Welt geworden??????????? Gruß Bernd |
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| 11. Februar 2003
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Hallo Wilf
....gestern hat der Wind auf NNW gedreht und ist auf 7 Bft abgeflaut. Heute war ein brillanter Tag. Kalt aber Sonnenschein ohne Sturm. In der Sonne konnte man schon draußen seinen Tee trinken, was ich auch in den Arbeitspausen gemacht habe. Seit gut einer Woche bin ich mit Isolierungsarbeiten und Verbretterung der oberen Etage beschäftigt. Es gibt wichtigere Dinge zu tun, jedoch ist die Strasse immer noch für "Normalfahrzeuge" unpassierbar. Ich kann mir somit kein Baumaterial abliefern lassen. Das Holz und das Isoliermaterial hatte ich auf dem Dach des Toyotas transportiert. Damit du sehen kannst wie fleißig ich bin - siehe Foto. - Heute mußte ich nun endlich die Fledermäuse umsiedeln. Es war einfacher als ich gedacht hatte. Mit einem großen Schraubenzieher habe ich die Tiere vorsichtig aus der Mauerfuge rausgepult, und in eine, ebenfalls griechisch-schluderich gemauerte Fuge umgebettet. Die Tiere sind problemlos von der behandschuhten Hand in die neue Fuge geklettert :-) |
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| 7. Februar 2003 | Hallo Wilf,
jetzt muß ich dir doch mal schnell berichten was hier los ist: Seit knapp einer Woche komme ich nicht mehr hier weg. Starke Regenfälle haben die Straße völlig unpassierbar gemacht. Vergangene Nacht tobte hier ein Orkan von einer Stärke, die ich noch nie erlebt hatte. Am Morgen - der Sturm hatte gegen 10:00 Uhr nachgelassen - bin ich mit Hacke und Schaufel, den riesigen Wasserrinnen und Löchern im Weg zu Leibe gerückt. Ich muß dringend einkaufen und zur Post. Die "Straßenbauarbeiten" hatten mich aber so lange aufgehalten, so daß es schon Mittag war, als ich zum Haus zurück kam - Geschäfte und Post somit geschlossen. Nun ist es 20:00 Uhr, und der Orkan hat mit noch höherer Windgeschwindigkeit eingesetzt. Eben ist mein schwerer Gartentisch und ein Kühlschrank, welche beide auf der vorderen Terrasse standen, ins Marginatagehege gefegt worden! Zum Glück kommt der Sturm aus WSW - kann somit dem immer noch offenem Giebel am Dach nichts anhaben. Diese Windstärke aus Ost - ich glaube ich stände " Oben ohne" da! Ich hoffe innigst, daß sich das Wetter mal wieder normalisiert! Gruß Bernd |
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| 26. Januar 2003 | Hallo Wilf,
vergangene Nacht ging das dritte Unwetter innerhalb zweier Monate am Olymp nieder! 20 Stunden lang ergossen sich Wolkenbrüche über der Olympregion, und es regnet noch immer. Die "Straße" ist völlig unpassierbar, der Fluß ist wieder ein reißender Strom. Und dabei hatte ich Anfang der Woche meine Seglerkombi verpackt, da normalerweise in den letzten beiden Januarwochen der Vorfrühling beginnt - Sonnenschein aber kalt. Was ist nur mit dem Wetter passiert? Das Schlauchboot, welches ich unter den Schlammassen der vergangenen Unwetter hervorgeholt hatte - es ist nicht aufgepumpt - klebt jetzt wie eine große Briefmarke am Zaun. Dieser Zustand jedoch verhinderte, daß das Marginatagehege erneut überflutet wurde. Zu allem Unglück ist auch noch die Wasserversorgung unterbrochen. Bin heute im strömenden Regen den Weg abgelaufen, unter dem das Wasserrohr liegt - nichts! Nun ist die Wasserversorgung der umliegenden Felder und Olivenhaine "halblegal"! Jeder Farmer, so auch der Vorbesitzer meines Grundstücks, hat sich einfach an die Hauptleitung, die von einer Quelle 1000 m oberhalb von mir kommt, angezapft - das ist normal in Griechenland! - Nun kann ich natürlich nicht mit der Hilfe der Gemeinde rechnen, die außerdem in der nächsten Zeit - straßen- und flussbedingt nichts machen könnte. Nun ist das für mich eigentlich kein großes Problem, da ich ja noch die Zisterne mit etwa 50 Kubikmeter voller Wasser habe, die zur Bewässerung der Anlage dient. Also schloß ich das Ventil zur Hauptwasserleitung, öffnete das Ventil, welches die Zisterne mit meiner Hausleitung verbindet und wollte das Ventil der Bewässerungsanlage schließen, damit nicht das ganze Wasser in die Gehege und Olivenhaine läuft - die haben genug Wasser!?! Das Ventil war weg! Mein" toller Helfer" Loise - wir sprachen bereits darüber - hatte das Ventil entfernt, weil er es - so scheint es - irgendwo anders gebraucht hatte. Also kein Wasser. Nun wäre auch das kein größeres Problem - so ein Ventil kann ich im nächsten Ort kaufen, jedoch komme ich nicht zu Tal. Ist das nicht Toll? - Dann rufen mich Freunde an, und fragen nach dem Zustand der Straße, denn sie wollten morgen zu meinem Geburtstag kommen. Gruß Bernd |
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| 24. Januar 2003 | Da ich wegen der fast unbefahrbaren Straße zu mir immer noch kein Baumaterial anliefern lassen kann, plante ich die obere Etage des Hauses zu isolieren und mit Holz zu verkleiden. Diese Materialien könnte ich auf dem Autodach des Toyotas transportieren. Als ich gestern die Wände vermessen hatte, entdeckte ich in den größeren Fugen der Mauer vier Fledermäuse, die dort ihren Winterschlaf halten. Da es wieder sehr heftig regnet, kann ich nicht kontrollieren, ob noch mehr Fugen bewohnt sind. Also muß ich auch mit diesen Arbeiten bis zum Frühjahr warten! | ||||
| 12. bis 23. Januar 2003 |
20. Jan. Meine neue Telefonleitung ist sehr langsam, oft nur 16 kb :-( Die Telefongesellschaft hat einen der 37 Masten auf ein Grundstück eines Nachbarn gesetzt - 2 m von der Grenze. Nun macht der Probleme. Als ich eben nach hause kam, war der Nachbar gerade dabei den Masten umzulegen - die Spinnen die Griechen. Nun steht er völlig schief! Ich konnte den Mann etwas beruhigen, und erklären, daß ich morgen sofort zur Telefongesellschaft fahre, um das Übel zu klären. 23. Januar Hallo Bernd. Steht der Telefonmast noch und konntest du dich mit dem Nachbarn einigen? Er steht noch, jedoch recht schief! War am nächsten Tag sofort bei der OTE (Telefongesellschaft) in Platamon, die gerade ihre Tore für immer schlossen. Ich erwischte jedoch noch den Chef, der mir aber sagte: " Nicht mehr zuständig"! Am nächten Tag fuhr ich sofort zu OTE nach Litohoro / Olymp, wo man mir mitteilte, daß der Nachbar, der den Mast auf seinem Grund hat, da gewesen sei und sein Einverständnis dafür gegeben hat, daß der Mast stehenbleiben dürfe !?!? Auf meine Beschwerde über die total langsame Verbindung fürs Internet - meistens nur 16 kbit - wurde mir mitgeteilt, daß ich eine "Dataleitung" hätte beantragen sollen. Als ich darauf hinwies, daß ich die Leitung fürs Internet beantragt hatte, meinte er: "Es gibt in dieser Region keine Dataleitungen" !?!?! Mit so einer Logik muß ich leben!!!!!!!!!!!!!!! |
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| 10. und 13. Januar 2003 | 10. Januar:
Das Wetter in Griechenland scheint seinen vergangenen Unmut wettmachen zu wollen. Seit Tagen liegen die Temperaturen bei 20°. Viele Schildkröten sind einige Stunden am Tag unterwegs und fressen! Es wäre nun die ideale Zeit, größere Baumaßnahmen anzugreifen, aber die Straße zu mir ist so katastrophal, daß kein Lieferant durchkommt. Mit dem Toyota schaffe ich es so eben - mit dem Anhänger jedoch habe ich keine Chance. Seit heute arbeitet die Telefongesellschaft an meiner Leitung. Die ertsen 8 Masten stehen bereits. Die letzten 200m muß ich selbst verlegen, da ihre Fahrzeuge den Weg nicht schaffen. Wenn alles gut geht, habe ich in 10 Tagen Telefon :-) 13. Januar: Von 20°C ist die Temperatur nun auf -1° gesunken - es schneit. |
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| 9. Januar 2003 | Hallo Wilf
....war einige Tage ohne Internetverbindung. Habe mir in den letzten Tagen von 2002 einen dicken Virus (Computer) eingefangen. Nichts ging mehr - musste die Festplatte formatieren, alle Dateien und Programme sind dahin :-( Heute ist der erste Tag, an dem ich wieder halbwegs "mobile" bin! |