Gedanken und  Erinnerungen 
an die Exkursionswoche im Mai 2003
Vorwort
Vom 3. -10. Mai 2003 war ich mit meiner Schwester Verena und Nichte Silvia bei Bernd Pitzer in Platamonas. Über die Gegend wurde schon in vorigen Reiseberichten ausführlich geschrieben. Hier meine Gedanken und Empfindungen. 

 
Im Internet hab ich's gefunden, diesen schönen Ort der Natur. 
Und es nahm mich total gefangen.
Schon damals habe ich gewusst, es wird einmal die Zeit kommen, 
wo auch ich mit meinem Rucksack dort ankommen muss.
 
Ein Mann hat uns dort empfangen mit einer warmen Herzlichkeit.
Den Schildkröten gehört sein ganzes Herz und lindert ihnen so manchen Schmerz.
 
Unser Führer war er jeden Tag.
Führte uns auf Pfaden lang und breit hinaus in die grüne Natur.
Hinauf soweit der Himmel reicht in ein Blütenmeer.
Wo der Wind in den Wipfeln rauscht und die Stille Dich umhüllt.
 
Auf schönen Hügeln durfte ich steh'n und der Blick reicht bis ans Meer.
Hoch steht dort die Sonne morgens, abends taucht sie ab ins Meer.
 
Das Geschrei der Kormorane im Axio-River-Delta tönt mir noch in den Ohren.
Das quaken der Frösche war wie ein Klavierkonzert.
 
Oh du schöne Natur!
Was tun wir Menschen dir nur an.
Das Binsengras brennt am hellen Tag.
Die Schmerzensschreie der Schildkröten hören wir nicht.
Still und leise erträgst du das Leid.
Schwer wurde  mir mein Herz, vor soviel Grausamkeit.
 
Auf Deiner Terrasse durfte ich sitzen mit dem Kaffee in der Hand.
Den Blick in die Ferne schweifen wo der Judasbaum stand 
und nur die Vögeln zwitschern.
 
Der Rambo, Dein treuer Freund, hat uns alle reingelassen.
Die Schildkröten ins  Bad setzen.
Wasser füllen mir dem Schlauch.
Den Breitrandschildkröten einen Tupfer auf den Panzer zeichnen.
In Ossa-Gebirge sie in die Freiheit setzen.
Die Schlange schlich mir durch die Hand 
und brachte mich fast um den Verstand.!!!
 
Das Essen mit Dir in den Tavernen war jeder Tag ein neuer Genuss!
 
Ich konnte mit Dir Lachen und durfte bei Dir Weinen.
All das und noch viel mehr konnte ich bei Dir erleben.
 ***
Hab für alles lieben Dank!
Dein Projekt ist es wert es zu unterstützen.
 
Susann Levy,  Israel 
***
Schlusswort:  
Es waren meine schönsten und eindrücklichsten Ferien die ich jemals verbringen durfte. 
 
Weil ich finde, dass Rambo auch zum Inventar gehört, 
hier einige Zeilen an und für ihn:
Dankeschön an meinen Herrn.
Mein Rudelführer, heute möchte ich dir sagen,
wie's aussieht in meinem Hundeherz.
-
Du hast mich erlöst von meiner Einsamkeit und Kettenqual.
Benommen hab' ich mich am Anfang alles andere als feudal.
-
Hab Hühner gerissen und Kabel gefressen 
und wollte alles besser wissen.
-
Doch mit der Zeit, es ist gescheh’n, habe ich geseh’n, 
bei dir zu sein ist keine Pein.
-
Heute verstehen wir uns mit einem Blick, 
Hütehund bei dir zu sein, find’ ich fein.
-
Ich fuehl’ mir dir, wenn du Deine Sorgen hast
 und bin dir treu ergeben.
-
Mein liebes Herrchen, ich danke dir fuer Dein trautes Heim, 
verspreche auch, immer brav zu sein. 
RAMBO 
Foto Susann 2003 
 
Hier einige Bilder zu obigen Gedanken von Susann