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Der letzte Tag: Rettungsaktion "PIERIA" 
Bericht von Wilf Diethelm
In einem für Hotelbauten freigegebenen Gelände leben viele Schildkröten, aber nicht mehr lange, denn im Westen wird die Autobahn gebaut, im Norden immer mehr neue Hotels, im Osten ist das Meer und im Süden ein Fluss. Für die dort lebenden Schildkröten gibt es kein Entkommen. Viele wurden bereits von Baumaschinen verletzt, andere leben im Bauschutt oder in den letzten Verstecken im Sumpf oder in den Dünen.  
Bernd führt mit uns am letzten Tag der Exkursionswoche eine Umsiedelaktion durch. In wenigen Jahren gibt es hier statt Schildkröten viele neue Hotels für Touristen. Allein im letzten Jahr würden hier ca. 9 Hotels erstellt mit Supermärkten und überbreiten Asphaltstrassen. Die Baumaschinen für die weitere Ueberbauung stehen bereits da.in kurzer Zeit wird hier alles asphaltiert und zubetoniert sein. Eine Schildkröte, die sich dann vielleicht in einem Abfallhügel verstecken konnte, wird sicher von den in Massen einfahrenden Touristen aus Osteuropa als seltenes Souvenir mitgenommen. 
 
 
 
Westlich der Autobahn, nur ein paar hundert Meter vom ursprünglichen Ort entfernt, findet Bernd am Berghang ein schildkrötenfreies Gelände, wo wir die Schildkröten freilassen können. Weil dazu auf Umwegen die Auto- und Eisenbahn überquert werden muss, kommt Bernds Buschtaxi wieder zum Einsatz. 
Einige Panzerträger kommen aber vorerst ins Asyl zu Bernd. Er nennt sein noch im Bau befindliches neues Haus:  
"Heim für Pechvögel 
 
Das Gelände, wo wir die Tiere freilassen.
 
 
Auch sehr viele Winzlinge werden heute am letzten Tag unserer Exkursion gefunden und gerettet. 
Herzlichen Dank an Christel und Bernd, die uns diese Erlebniswoche ermöglichten 
ENDE 
 EMail Webmaster Wilf Diethelm:
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