Freitag, 2. Mai 2003
Unsern Einsatz beginnen wir heute eine Stunde früher, um die Tiere
während ihrer Aufwärmphase eher zu finden.
Der Erfolg ist riesig, in zwei Stunden sammeln wir 58 Tiere ein und
bringen sie wieder zum Berg.
Und gleich nochmals eine Aktion. Es wird aber immer schwieriger, Tiere
zu finden, denn es ist Mittagszeit und gegen 30 Grad. |
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| Beim Bauernhof finden wir eine abgebrannte Wiese mit vielen verbrannten,
toten Tieren und sind ganz entsetzt. Umso wichtiger ist es für uns,
möglichst viele Tiere wegzubringen, denn der Bauer brandrodet weiter. |
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Und nochmals krabbeln 26 Tiere in unsern Behältern.
Lebt wohl und macht's gut in eurer neuen Heimat!
An diesen zwei Vormittagen haben wir 120 Tiere gerettet.
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Wir sind überglücklich! |
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Bernd fährt mit uns zur Alexander-Brücke, die tatsächlich
aus der Zeit Alexander des Grossen stammen soll. Riesige Feigenbäume
überwuchern das alte Bauwerk über dem Pinios-River. Still sitzen
wir lange am Fluss und geniessen die Ruhe, das Unberührte, Zeugen
alter Zeiten. |
Samstag, 3. Mai 2003
Eigentlich wäre unsere Exkursionswoche vorbei, denn Samstag ist
immer Reisetag und somit muss Bernd die neuen Gäste am Flughafen abholen.
Wilf stellt sich uns liebenswürdigerweise als Begleiter und Chauffeur
zur Verfügung, was wir dankbar annehmen.
Wir fahren mit seinem Subaru ins Tempital zur Quelle der Göttin
Dafne.
Göttervater Zeus begehrte die schöne Dafne.
Da diese sich ihm aber verweigerte, verwandelte er sie im Zorn in eine
Quelle.
Trinken an dieser Quelle verspricht ewige Jugend und Schönheit.
Also- trinken wir! |
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Und nochmals möchten wir einige Stunden in unserm geliebten Delta
bei den Boettgeris verbringen.
Am See entdeckt Wilf riesige Emys, die sich auf Baumstämmen sonnen.
Trotz Mittagshitze sind viele Boettgeris am grasen oder ruhen friedlich
unter Steineichenbüschen.
Bei all der Schönheiten kann man nur hoffen, dass dieses paradiesische
Stück Natur erhalten und von menschlichen Eingriffen verschont bleibt.
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Lebt wohl- ihr liebenswerten Urzeitwesen!
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| Wilf und ich gehen nochmals auf die Pirsch, während Ursula sich's
gemütlich macht mit einem spannenden Buch. |
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Wieder in Platamonas, kommt gerade Bernd vom Flughafen
mit Susanne aus Israel. Sie sieht mich auf dem Balkon und ruft: “Hallo
Agnes, dich kenne ich vom Internet“! (wie ist doch die Welt so klein!).
Beim gemeinsamen, feinen griechischen Nachtessen erzählen wir von
den schönen Erlebnissen dieser Exkursionswoche.
Danke Bernd, es war wieder interessant und spannend! Hoffentlich
sehen wir uns im nächsten Jahr wieder! |