Ergänzungsprogramm zur Schildkrötenexkursion  
Eine Übernachtung im Zelt – bitte Schlafsack mitbringen!

Nördlich des Olymps beginnt eine Bergkette - "Die Berge von Pieria" – mit dem "Oros Pieria" / 2104m als höchsten Gipfel.  
Ein tiefes Canyon durchschneidet diese Bergkette. Eine Schotterpiste verläuft parallel zum kleinem Fluss und steigt auf etwa 1500m auf. Alte Bergdörfer, kleine Wasserfälle, gewaltige Hochwälder und farbenprächtige Blumenwiesen prägen diese Landschaft.  
Wir starten gegen 10:00 Uhr von Platamonas. Nach etwa zwei Stunden Fahrt erreichen wir diese Schlucht. Unter riesigen Platanen finden wir einen schattigen Platz für eine Brotzeit. Von hier aus besuchen wir ein altes Bergdorf, und Abgehärtete baden im eiskaltem Bach in natürlichen Whirlpools.
 
Lagerfeuer
 
Gegen 18:00 Uhr erreichen wir einen idealen Platz fürs Nachtlager und das Lagerfeuer.  
Die Lammkeule auf dem Grill, dazu gekühlter Wein aus der Kühlbox und ein grandioser Sternenhimmel lässt uns die Zeit vergessen. Nachts wird es angenehm kühl, da wir unser Quartier auf über 1.000 m üNN aufgeschlagen haben.  
Unsere morgendliche Dusche ist der Bach, und nach einem kleinen Frühstück führt uns die Piste bis auf 1.500 m Höhe.  
Am frühem Vormittag erreichten wir den höchsten Punkt unserer Tour. Einige Seitentäler geben uns bereits den Blick auf den größten der drei Stauseen frei, der tief  unter uns im Dunst liegt.  
Bald erreichen wir eine Asphaltstraße – die Zivilisation hat uns wieder. Hier treffen wir auf Schildkröten und am See auf Pelikane. 
 
 
 
Unweit vom Seeufers finden wir eine fast weiße Steilwand aus Sandstein und Konglomerat mit vielen kleinen Höhlen.  
Die faszinierendste Brutkolonie der schönsten Vögel Europas, die ich (Bernd) jemals zu Gesicht bekommen habe.  
Bienenfresser und  Blauracken, deren schillernde Farben sich vor der weißen Wand kontrastreich abheben, bieten ein unvergessliches Farbspiel.  Mittendrin nisten die dunklen Dolen und in der „Oberen Etage“ die Falken.  
Das ganze Schauspiel kann aus nächster Nähe beobachtet werden, ohne die Tiere zu stören!  
Die Heimfahrt führt uns entlang zweier kleiner Stauseen, die tief unter uns in ein Canyon gebettet sind.  

Oder:  
Wir können gemeinsam beschließen, ob ein weiterer Tag, weit weg von der Zivilisation verbracht werden soll.  
Mit dem Kanu besuchen wir eine Kormoran- Graureiher- Falkenkolonie, die von Land aus nicht zugänglich ist. Wir werden etwa zwei Stunden paddeln müssen, wenn wir den Einlauf des Stausees erreichen wollen. 
 
 
Was uns da erwartet, kann ich nicht sagen, da ich diesen Teil des Sees noch nicht kenne – also Abenteuer!  
Herzliche Grüße
Bernd