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4 km vom Strand der Ägäis und etwa 15 km vom Götterberg Olymp entfernt, liegt die kleine Tierschutzstation. Bis zur nächsten menschlichen Behausung sind es zwei Kilometer und zum nächsten Ort, „wo was los ist“, sind es fünf. Also ganz schön einsam, dafür aber mitten in der Natur. Wir; das sind Sophie und Bernd, bilden das feste Team – völlig ausreichend für die Wintermonate, denn dann halten die meisten unserer Patienten Winterruhe. In der warmen Jahreszeit allerdings, benötigen wir Freiwillige Helfer, um die Station weiter auszubauen, Gärten anzulegen und natürlich die Tiere zu versorgen. Täglich muss in der nahen Natur Futter gesammelt werden. Wir sammeln aber nicht nur für die Tiere, denn auch Kräuter für unsere Tees und für die Küche und Früchte und Nüsse fürs Müsli, stehen auf der Liste. Wir leben – wie man bereits
erkennen kann - sehr gesund und natürlich, haben wir Eier von
unseren Hühnern - manchmal sogar einen Hühnerbraten, Gemüse
aus dem Garten, Olivenöl von unseren Bäumen und eigens Sauerkraut
im Steinguttopf. :-))
Die Kosten für den Aufbau und den Erhalt der Station werden durch die Durchführung von Natur- Exkursionen, Gleitschirm- und Drachenfliegertouren sowie durch Spenden gedeckt. Die Touren werden von Sophie und Bernd organisiert. Helfer / innen ab dem 18. Lebensjahr sind herzlich willkommen, wenn sie mindestens drei Wochen Zeit mitbringen. Erfahrung in Tierpflege ist nicht notwendig, der Wille zu helfen und eine Portion Teamgeist sind aber erforderlich. Wir bieten also keinen billigen Urlaub, sondern erwarten Einsatz von den Helfern / innen! Die selbstorganisierte Anreise erfolgt meist mit dem Flugzeug nach Thessaloniki. Der Flughafenbus mit der Nummer 78 fährt unmittelbar vor dem Ankunftsgebäude zum Hauptbahnhof. Von hier gelangt man mit der S- Bahn nach Leptokarya. Die S- Bahn fährt etwa jede Stunde, auch die Fahrt nach Leptokarya dauert etwa 60 Minuten. Die Preise sind erträglich; der Bus kostet etwa 60 Cent, die S- Bahn etwa 6 Euro. Vom Bahnhof in Leptokarya werdet ihr von uns mit dem Auto abgeholt. Der Tagesablauf auf der Station ist an keine feste Regel gebunden und ist Wetter- und Jahreszeitabhängig. Wenn Projekte vorliegen, die keinen Aufschub dulden, muss den ganzen Tag angepackt werden. Ansonsten ist der Vormittag mit Tierpflege, Fütterung und Gehege- und Gartenpflege ausgefüllt. Nach dem Mittagessen so gegen 13:30h ist Siesta, die jeder nach seinem Wunsch gestalten kann. Fahrräder sind vorhanden, sodass der Strand schnell erreicht ist. Gegen 17:30h ist dann Futtersuchen angesagt. Unser Hund „Socke“ ist dann dabei und erschwert mit Freuden diese Arbeit. Abends wird gemeinsam gekocht. Jetzt kann jeder seine Kochkünste einbringen, um den Essensplan abwechslungsreicher zu gestalten. Wir können maximal drei Helfer / innen in einem Wohnwagen unterbringen. Also zögert nicht zu lange, es sind viele Helfer die jedes Jahr anfragen oder wiederkommen. Beste Grüsse
P.S. für die Monate ab September 2010 werden noch Helfer gebraucht. |